Die großen Fragen des Lebens

Drei Generationen geben Antwort

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Julia (30) (M.), Heike (60) l.) und Wolfgang (90) (r.) diskutieren über die großen Fragen des Lebens. Von links: Heike, Julia und Wolfgang


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    Zum 30-jährigen Jubiläum porträtiert „37°“ drei Menschen aus drei Generationen und stellt ihnen die großen Fragen des Lebens. Worauf kommt es wirklich an im Leben? Wie wichtig sind Disziplin und Struktur? Was ist wichtiger, Karriere oder Familie? Und sind wir auf der Welt, um zu lieben? Julia (30), Heike (60) und Wolfgang (90) geben Antworten. Julia wagt kurz vor ihrem 30.
    Geburtstag einen Neuanfang: Nach der Geburt ihrer zwei Kinder verlässt sie ihren Mann und will auch nicht mehr in einem Gartencenter arbeiten, sondern beginnt bald eine Ausbildung als Pflegehelferin. „Ich möchte eine glückliche Mama sein. Und ich weiß, in meinem alten Beruf könnte ich nicht ausgeglichen sein“, sagt Julia. Was andere über ihren mutigen Weg denken, kümmert sie heute nicht mehr so wie noch vor ein paar Jahren. „Ich war sehr darum bemüht, die Fassade der glücklichen Familie aufrechtzuerhalten“, sagt sie. Schon als Jugendliche hat sie ihr Leben danach ausgerichtet, was Mitschülerinnen und Mitschüler über sie denken - und sich selbst damit in eine lebensbedrohliche Krise gestürzt. „Aber man darf auch nicht wie eine Dampfwalze durchs Leben gehen“, findet Heike, die 2024 ihren 60. Geburtstag feiert. Lange hatte sie den Wunsch, Kinder zu bekommen. In mehreren Beziehungen versucht Heike, schwanger zu werden, nie klappt es. „Anfang 40 bin ich dann mit dem späten Kinderwunsch in eine Praxis gegangen und kam mit dem Verdacht auf Brustkrebs wieder raus“, erinnert sie sich. Sie besiegt nach anderthalb harten Jahren den Krebs, kann aber keine Kinder mehr bekommen. Die lebensbedrohliche Erkrankung hat Heikes Blick auf das Leben verändert. „Ich bin gut darin, meinen Frieden zu machen mit Dingen, auf die ich keinen Einfluss mehr habe. Das gehört zum Bodensatz meines Lebens“, sagt sie. Wolfgang aus Dresden hat ein Jahr vor seinem 90. Geburtstag seine große Liebe verloren: Annegret, mit ihr war er 45 Jahre lang verheiratet. Er lernt jetzt als alter Mann, sich selbst zu versorgen und eine Struktur im Alltag zu behalten. Wolfgang weiß: „Man muss rechtzeitig aufstehen morgens, denn im Bett bleibt man ganz allein, und das Kopfkino beginnt. Nicht so gut.“ Zu DDR-Zeiten hat er als Journalist für Ratgeber-Themen gearbeitet, auch heute noch liest er jeden Tag die Zeitung. „Man muss doch mitreden können, das ist mir wichtig“, sagt er. Wolfgang, Heike und Julia lernen sich am Ende der Dreharbeiten kennen und stellen fest, dass sich die drei Generationen viel zu sagen haben über das Leben. Solche Geschichten mitten aus dem Leben erzählt „37°“ nun schon seit 30 Jahren.

    Hinweis

    [Ton: Audiodeskription ]

    Personen

    von:Ulf Eberle


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