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Es ist einer der Aufsehen erregendsten Prozesse der Nachkriegszeit: 1947 steht in
Dachau eine Frau vor Gericht, die die Weltöffentlichkeit nur unter einem Namen kennt: ‘Hexe von Buchenwald‘. Gemeint ist damit Ilse Koch, die
Ehefrau des früheren Kommandanten des Konzentrationslagers, Karl Koch. Grauenhafte Erzählungen ranken sich um die Kommandeuse, die bekannteste ist ihre angebliche Vorliebe für Lampenschirme aus tätowierter Menschenhaut.
Wie wurde aus dem Dresdner Arbeiterkind die ‘Hexe von Buchenwald‘ und was machte sie nach dem Krieg zur meistgehassten Frau, zum Symbol für das NS-Grauen? Diesen Fragen geht
Autor André Meier in seinem Film nach.
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