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Weder im dunklen Park, noch in der Tiefgarage, noch in der menschenleeren Unterführung - der gefährlichste Ort für eine Frau ist zu Hause. Dies zeigen Statistiken - weltweit, in der Schweiz und im Graubünden.
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Zwei Menschen sind letztes Jahr gemäss Kriminalstatistik im Graubünden getötet worden - und beide wurden Opfer häuslicher
Gewalt. Es sind zwei von 196
Delikten häuslicher Gewalt, die 2019 von der Bündner Polizei registriert wurden. 196 Delikte sind nur die Spitze des Eisberges. Expertinnen und Experten vermuten die
Dunkelziffer weit höher. Denn häusliche Gewalt ist ein Tabuthema.«Die häusliche Gewalt muss enttabuisiert werden», sagen drei betroffene Frauen übereinstimmend. In der Sendung «Cuntrasts» erzählen sie ihre Geschichte über die Gewalt in den eigenen vier Wänden. In Graubünden hat die Journalistin Isabelle Jaeger «Selina» und «Marie» getroffen. Sie möchten anonym bleiben. Auch Louise Hill, die im Kanton Luzern wohnt, ist überzeugt, dass Schweigen keine Lösung ist. Mit ihren drei Kindern hat sie schwerste häusliche Gewalt überlebt. Darum leiht sie heute Betroffenen ihre Stimme.
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