Murah ist das spirituelle Oberhaupt der afrobrasilianischen Candomblé-Gemeinde in Berlin. Er rät dazu, seinen Emotionen Ausdruck zu verleihen.
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Murah ist das spirituelle Oberhaupt der afrobrasilianischen Candomblé-Gemeinde in Berlin. Er rät dazu, seinen Emotionen Ausdruck zu verleihen.

Ronja (Mitte) trifft die Happiness-Managerinnen Cassie und Lina. Sie kümmern sich um das Wohlbefinden von Programmierern in der Software-Abteilung eines großen Konzerns. Kann man Emotionen managen?

Ronja jammt mit Filmkomponist Paul Eisenach: Wie kann man mit Musik Stimmungen kreieren und Gefühle beeinflussen?

Ronja ist auf der Suche nach einer pflegeleichten Pflanze. Wenn das eigene Gefühlsleben doch auch nur so unkompliziert wäre: einmal die Woche gießen, bisschen Sonne, bisschen Schatten ...

Philosophin Marie-Luise Goldmann (links) berichtet Ronja (rechts) von Aristoteles, nach dessen Ansicht wir unsere Gefühle trainieren und kultivieren sollten.
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Was taugt als Guideline fürs Leben? Wer sind wir und wie wollen wir leben? Fernab vom Elfenbeinturm bringt „Streetphilosophy“ die wirklich wichtigen Fragen des Lebens dorthin zurück, wo sie entstehen: auf die Straße, unter die Menschen, in die Dönerbuden und Spätis. Vom Denkerstübchen raus auf die Straßen von Kreuzberg und Neukölln: „Streetphilosophy“, mit Jonas Bosslet und Ronja von Rönne.
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Auf dem Tempelhofer Feld ist Ronja zum Rollschuhfahren mit Jürgen verabredet. Der gehört hier zu den „Rollenden Rentnern“ und hat früher als Mathematiker gearbeitet. Wie hat er es geschafft, seine innere Balance zu finden? Und was rät er Ronja: Welcher Umgang mit
Emotionen ist erstrebenswert? Wie kann man Stimmungen aktiv beeinflussen, zum Beispiel durch Musik? Das versucht Ronja bei einer Jamsession mit Filmkomponist Paul Eisenach herauszufinden. Paul sagt, als Musiker könne er nur Stimmungen verändern, Gefühle seien zu komplex und zu privat. Ganz anders sieht das Murah Soares, das Oberhaupt der Berliner Candomblé-Gemeinde. Bei einem afrobrasilianischen Tanzritual lernt Ronja, dass Emotionen auch kollektiv erfahren und verarbeitet werden können. Ein bisschen wie beim Tanzen im
Club - wenn nicht Corona wäre und die Clubs zu.
Mit der Philosophin Marie-Luise Goldmann ist Ronja im leeren SchwuZ verabredet. „Nach Aristoteles sollten wir unsere Gefühle trainieren und kultivieren“, sagt Marie-Luise. Die Soziologin Eva Illouz hält kritisch dagegen, dass im „emotionalen Kapitalismus“ Gefühle auf den Markt hin optimiert werden. Auch immer mehr Firmenbosse begreifen endlich, dass glückliche Mitarbeiter die produktiveren sind. Die beiden Happiness-Managerinnen Cassie und Lina sind für das Wohlbefinden von Programmierern in einer Software-
Abteilung zuständig. Kann man Emotionen wirklich managen?
Hinweis
Top-Spielfilm am 08.03.
Spielfilm
Die Nichte des Polizeipsychologen Alex Cross fällt einem Serienkiller in die Hände, der bereits sieben junge Frauen entführt und zwei von ihnen getötet hat. Cross bleibt also nicht viel Zeit.
Doch er hat Glück: Eines der Opfer kann dem Entführer entkommen und setzt alles daran, Cross und die Polizei auf die Spur ihres Peinigers zu setzen. Doch die Zusammenarbeit mit der Polizei bringt die...
Denn zum Küssen sind sie da
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