Vom Impfstoff zur Krebstherapie

Die RNA-Revolution (Frankreich, 2023)

bis 01:30
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260107000000
VPS 00:00

Der US-amerikanische Virologe, Immunologe und Molekularbiologe Robert Malone ist Ko-Autor von Pionierstudien zur Entwicklung der Lipofektion mit mRNA, einer wesentlichen Technik bei späteren mRNA-Impfstoffen.


Bildauswahl:


Bild 1

Der US-amerikanische Virologe, Immunologe und Molekularbiologe Robert Malone ist Ko-Autor von Pionierstudien zur Entwicklung der Lipofektion mit mRNA, einer wesentlichen Technik bei späteren mRNA-Impfstoffen.


Bild 2

Drew Weissman, Immunologe an der University of Pennsylvania, demonstriert im Labor die Schwierigkeiten bei der Entwicklung: Es ist das Uridin, ein Bestandteil der RNA, das Probleme bereitet.


Bild 3

Im Jahr 2005 ist der kanadische Biochemiker Pieter Cullis bereits der Rockstar unter den Lipidforschern. Er hat zu dieser Zeit gerade eine Erfindung gemacht, die für den Impfstoff gegen Covid entscheidend sein wird.


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Zusammen mit dem US-amerikanischen Immunologen Drew Weissman entdeckte die ungarische Biochemikerin Katalin Karikó die Möglichkeit, durch Nukleosid-Modifikation die Immunogenität von RNA zu unterdrücken.


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Mit dem für die DNA entwickelten Lipofectin wird Robert Malone (nicht im Bild) seine RNAs in die Zellen einschleusen können.


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Die Technik ist Vorbote einer medizinischen Revolution: der personalisierten Krebstherapie. Und es zeichnet sich somit auch eine Umgestaltung der Pflegekette ab.


Bild 7

1965 erhalten François Jacob, André Lwoff und Jacques Monod den Nobelpreis für Medizin für ihre Arbeit über die ?genetische Regulierung der Synthese von Enzymen und Viren?: der Beginn dessen, was sie später als Messenger-RNA bezeichnen werden.


Bild 8

Im Jahr 1989 arbeitet Phil Felgner als Chemiker in einem großen Pharmaunternehmen, dem die Innovationen ausgegangen sind. Als er aufgefordert wird, neue Produkte zu entwickeln, findet er die Inspiration in seiner Küche.

Übersicht

Mit der Entdeckung der Boten-RNA läuten die Forscher François Jacob, Jacques Monod und André Lwoff 1961 eine neue Ära der Medizin ein. Das Wissen um den Strang, der Baupläne aus dem Zellkern hinaus zu den Ribosomen transportiert, sodass diese lebenswichtige Proteine herstellen können, gilt heute als Grundstein der Entwicklung mRNA-basierter Impfstoffe. Doch der Weg von der Entdeckung der mRNA bis hin zu ihrem Einsatz in Covid-19-Impfstoffen war für Forscherinnen und Forscher vor allem eines: mühsam. „Vom Impfstoff zur Krebstherapie - Die RNA-Revolution“ erzählt die Geschichte von Ahnungen, Irrtümern, Rückschlägen und großen Durchbrüchen - und von den Menschen, denen diese gelungen sind. Eine Geschichte, in der zufällige Gespräche am Kopierer manchmal eine ebenso große Rolle spielen wie hochpräzise Experimente im Labor.

Themen

    Details

    Die Entwicklung mRNA-basierter Covid-19-Impfstoffe ist einem wissenschaftlichen Durchbruch zu verdanken, der mehr als 60 Jahre zurückliegt: der Entdeckung der Boten-RNA. „Vom Impfstoff zur Krebstherapie - Die RNA-Revolution“ erzählt die wenig bekannte Geschichte des von den späteren Nobelpreisträgern François Jacob, Jacques Monod und André Lwoff gelegten Meilensteins, der eine neue Ära in Wissenschaft und Medizin einläutete. Das Wissen um den Strang, der Baupläne aus dem Zellkern hinaus zu den Ribosomen transportiert, sodass diese lebenswichtige Proteine herstellen können, wurde bald von zahlreichen Forschenden aufgegriffen. Viele von ihnen wurden später für ihre Arbeit gefeiert, mussten anfangs allerdings Rückschläge hinnehmen und sich gegen zahlreiche Widerstände durchsetzen. Die großen Pharmaunternehmen lehnten die innovative Technik, die ihnen später Milliarden einbringen sollte, zunächst mehrfach ab. In Europa und Nordamerika spricht Regisseur Raphaël Hitier mit Pionierinnen und Pionieren der mRNA-Technologie über Zweifel, Hürden und glückliche Zufälle - so spielten spontane Gespräche am Kopierer bereits eine ebenso wichtige Rolle wie Laborexperimente. Der Dokumentarfilm zeigt Menschen wie Katalin Karikó, Ugur Sahin und Andrew Geall im unermüdlichen Einsatz für den medizinischen Fortschritt - ob in der HIV-, Krebs- oder Covid-Forschung. Ihre Berichte erlauben Blicke hinter die Kulissen ihrer Disziplinen und zeigen, dass wissenschaftliche Erfolge nicht zuletzt davon abhängen, der Skepsis Anderer zu trotzen oder auch mit spärlichen Mitteln arbeiten zu können.

    Hinweis

    Synchronfassung

    Personen

    Regie:Raphaël Hitier

    Top-Spielfilm am 07.01.

    Spielfilm

    Kabel1 01:20: Once Upon a Time in... Hollywood
    Kabel1
    01:20

    01:20:Kabel1 Once Upon a Time in... Hollywood

    Once Upon A Time In... Hollywood, USA / Großbritannien / Volksrepublik China 2019

    Kabel1, 01:20-04:00 Uhr

    Ein Schauspieler und sein bester Freund geraten mit einem Kult aneinander.Quentin Tarantino erschafft in diesem preisgekrönten Film seine eigene Version des Hollywoods der 1960er-Jahre: Der abgehalfterte Schauspieler Rick Dalton möchte seine Karriere retten, die bereits seit einiger Zeit aus nur noch kleinen Gastrollen besteht. Zu diesem Zweck kommt ihm sein neuer Nachbar gerade recht: der...
    Once Upon a Time in... Hollywood
    22:29

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