In den Feuerwäldern Westaustraliens - Die Walpole Wilderness

bis 16:10
Landschaftsbild
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260118152500
VPS 15:25

Honigbeutler wiegen nur 7 Gramm und ernähren sich von dem Nektar der Banksiablüten.


Bildauswahl:


Bild 1

Honigbeutler wiegen nur 7 Gramm und ernähren sich von dem Nektar der Banksiablüten.


Bild 2

Ben Miller ist Feuerökologe der Westaustralischen Naturschutzbehörde. Er erforscht welche Pflanzen sich nach einem Feuer wie erholen und wie sie sich gegen Feuer schützen.


Bild 3

Die "Queen of Sheba", die Königin von Saba ist eine prachtvolle Orchidee, die es nur im sandigen Buschland des Südwestens lebt.


Bild 4

Das westliche graue Riesenkängurus ist das kleinste der drei großen Beuteltiere Australiens. Es kommt im Süden und Südwesten des Kontinents vor und ist relativ häufig.


Bild 5

Rick Dawson nimmt den neu geschlüpften Kakadunachwuchs aus dem Bau, vermisst und beringt ihn. Dieses weibliche Küken ist etwa 40 Tage alt.


Bild 6

Die Landschaft der Küstenheide prägt den Übergang von den mächtigen Eukalyptuswäldern zum Arktischen Ozean.


Bild 7

Die Walpole Wilderness ist der größte zusammenhängende Waldgebiet aus Karri-Eukalyptusbäumen. Das Gebiet besteht aus sieben kleineren Nationalparks und Schutzgebieten.


Bild 8

Nate Anderson erforscht, wie die hohlen Bäume der Walpole Wilderness so ein hohes Alter erreichen konnten. Sie wurden vom Buschfeuer und von Pilzbefall in Jahrhunderten ausgehöhlt.


Bild 9

Vereinzelt stehen noch Red Tingle Eukalyptusbäume im Wald aus Karri Bäumen. Sie sind riesig und haben bereits mehrere Buschfeuer überstanden.


Bild 10

Der Numbat ist das einzige tagaktive Beuteltier Australiens, denn es frisst ausschließlich Termiten.

Themen

    Details

    Ganzjährig gefüllte Flüsse und Seen sowie Wälder, die bis an den Ozean wachsen: Die „Walpole Wilderness“ im Südwesten Australiens ist ein Zusammenschluss mehrerer Schutzgebiete. Ungewöhnlich für den meist trockenen Kontinent, die Region gehört zu seinen biologisch vielfältigsten Landschaften. Dort lebt die größte Schwindlerin Westaustraliens: die „Königin von Saba“ - eine Orchidee, die im Südwinter ihre Pracht entfaltet. Die Wildblumen-Orchidee nimmt die Gestalt einer anderen Pflanze an, um die bestäubenden Insekten zu täuschen. In den Wäldern rufen Papageien, die Carnaby-Schwarzkakadus. Die Untersuchung ihrer DNA bringt Erstaunliches ans Licht: Etwa ein Viertel ihrer Eier stammen von einem anderen Männchen. Zum Staunen sind auch die riesigen Eukalypten, die Red Tingles - uralte Bäume, denen oft die Mitte des Stamms fehlt. Wie diese Hohlräume entstanden sind und wie sich die Red Tingles trotzdem halten, untersucht Biologe Nate Anderson. Durch ihre hoch brennbaren Öle sind sie und die anderen Eukalypten wie die Karribäume extrem anfällig für Feuer. Dafür unterhält die Naturschutzbehörde eine eigene Feuerwehr. Über die Jahrhunderte haben die Wälder der Red Tingles viele Buschfeuer überstanden. Manchmal aber kann ein Brand der Vegetation sogar nützen. Feuerökologe Ben Miller erforscht, welche Pflanzen Feuer regelrecht brauchen. Das Holz ist Nahrung für Termiten. Sie zerkauen umgestürzte Bäume. Und wo Termiten sind, sind auch Numbats. Ihr Bestand ist ebenso in Gefahr wie der der süßen kleinen Honigbeutler, die sich vom Nektar der Banksia-Blüten ernähren.

    Hinweis

    [Ton: Audiodeskription ]

    Personen

    von:Peter Moers

    1 weiterer Sendetermin


    Top-Spielfilm am 18.01.

    Spielfilm

    arte 20:15: Gravity
    arte
    20:15

    20:15:arte Gravity

    Großbritannien / USA 2013

    arte, 20:15-21:40 Uhr

    Astronautin Dr. Ryan Stone ist mit dem Space Shuttle „Explorer“ auf ihrem ersten Weltraumflug. Als die Trümmer eines abgeschossenen Satelliten das Shuttle treffen, kommen alle ihre Kollegen ums Leben - bis auf Matt Kowalski. Ohne Raumfähre und mit schwindendem Sauerstoff erscheint ihre Rückkehr auf die Erde unwahrscheinlich ... Meisterhafter Survival-Film von Alfonso Cuarón. Auf ihrem...
    Gravity
    22:45

    TVinfo
    X