Ein Südlicher Tamandua (oben) und ein Großer Ameisenbär (Yurumi, unten) ? beide streng geschützt und nur selten gemeinsam zu beobachten
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Ein Südlicher Tamandua (oben) und ein Großer Ameisenbär (Yurumi, unten) ? beide streng geschützt und nur selten gemeinsam zu beobachten

Ein Tukan auf Nahrungssuche im Waldgebiet der Estancia Playada ? einer der farbenprächtigsten Bewohner des Gran Chaco

Chileflamingos rasten in großer Zahl an einer der Salzlagunen im paraguayischen Chaco ? ein wichtiger Zwischenstopp für Zugvögel.

Umweltingenieurin Elizabeth Ramos (li.) und Biologin Sabine Vinke (re.) im Einsatz: Eine Boa constrictor wird vermessen und dokumentiert.
Übersicht
Es ist eine der unbekanntesten und zugleich faszinierendsten Regionen Südamerikas: der Gran Chaco. Seltene Tiere wie Ameisenbären, Gürtelmulle und Boas sind hier beheimatet. Inmitten von Salzlagunen und Dornwäldern leben indigene Gemeinschaften und mennonitische Siedler - ein einzigartiges Miteinander, das seit etwa 100 Jahren besteht.
Themen
Details
Der Gran Chaco zählt zu den wildesten und ursprünglichsten Regionen Südamerikas - extrem im Klima, faszinierend in seiner Vielfalt. Eine Landschaft der Gegensätze: Dornwälder und flirrende Hitze prägen das Bild. Doch plötzlich öffnet sich ein verborgenes Paradies: Wenn sich die seltenen Salzlagunen mit Wasser füllen, bieten sie unzähligen Vögeln und Wildtieren einen lebenswichtigen Rückzugsort.
Eindrucksvolle Naturaufnahmen und seltene Tierbeobachtungen gewähren Einblicke in ein verborgenes Ökosystem - etwa ein frisch geborenes Ameisenbärenjunges, eine seltene Boa in ihrer natürlichen Umgebung oder der nahezu unbekannte Burmeister-Gürtelmull, ein Tier, das Menschen kaum je zu Gesicht bekommen.
Begleitet werden auch Wissenschaftlerinnen wie Dr. Rafaela Laino, die sich für den Schutz sensibler Ökosysteme einsetzen. Ihr Ziel: die Rinderzucht und den Erhalt der Biodiversität miteinander zu vereinbaren. Gleichzeitig zeigt die Dokumentation ein außergewöhnliches kulturelles Miteinander: Indigene Gemeinschaften, paraguayische Viehzüchter und mennonitische Siedler leben seit fast 100 Jahren nebeneinander - drei Lebensweisen, die voneinander profitieren. Einige indigene Gruppen, einst Jäger und Sammler, betreiben heute Rinderzucht - ein Schritt hin zu wirtschaftlicher Eigenständigkeit.
Der Gran Chaco ist eine verborgene Welt - voll rauer Schönheit, seltener Tiere und stiller, aber tiefgreifender Veränderungen.
Hinweis
Paraguay offenbart stille Paradiese und faszinierende Lebensräume. Im Süden zeugen Jesuitensiedlungen von einer einzigartigen Verbindung indigener und europäischer Kultur. Die Musik der Guarani lebt bis heute fort - getragen von der paraguayischen Harfe, einem Symbol kultureller Identität. Im Gran Chaco kämpfen Forscherinnen, Viehzüchter und indigene Familien für den Erhalt von Artenvielfalt und Wasserressourcen. Seltene Tiere wie Ameisenbären, Boas und der Burmeister-Gürtelmull prägen diese kontrastreiche Region. Ein Land im Spannungsfeld von Geschichte, Natur und Wandel.Synchronfassung
Personen
| Regie: | Christopher Zahlten |
2 weitere Sendetermine
Top-Spielfilm am 23.01.
Spielfilm
Oscarprämierter Polizeithriller aus dem Jahr 1985 von Regisseur Peter Weir mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Am Bahnhof von Cincinnati beobachtet der achtjährige Samuel Lapp einen kaltblütigen Mord. Ihn und seine Mutter Rachel, die der Glaubensgemeinschaft der Amischen angehören, nimmt Chefermittler John Book zur Zeugenaussage mit aufs Polizeirevier. Dort macht der Junge eine...
Der einzige Zeuge