Riesensepien, eine Tintenfischart, bei der Paarung.
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Riesensepien, eine Tintenfischart, bei der Paarung.

Mit zackigen Hornleisten im Kiefer raspelt die Grüne Meeresschildkröte unentwegt Seegras ab. Pro Tag vertilgt sie bis zu zwei Kilo Gras.

Die größten Seegraswiesen der Welt finden sich vor der australischen Küste. Sie sind effektive Kohlendioxid-Speicher.

Siebenkiemer- Haie sind auf das Jagen in den Tangwäldern vor Südafrika spezialisiert.


In den Tangwäldern am Kap der Guten Hoffnung leben auch Südafrikanische Seebären, sie gehören zur Familien der Ohrenrobben.

Der Garibaldi-Fisch hat seinen Namen von einem italienischen Freiheitskämpfer und ist dafür bekannt, sein Territorium energisch zu verteidigen.

Purpur-Seeigel in Massen können zu einem ernsten Problem werden. Sie fressen sich durch die Tangstengel und trennen dadurch die Wedel ab. Ganze Tangwälder driften dann haltlos davon.

Seesterne reagieren mit Hilfe von Lichtsinneszellen an ihren Armen als erste auf das Licht der Frühlingssonne. Es ist für sie das Signal zum Laichen.
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Die beeindruckende Reise durch die Weltmeere geht weiter: Nächster Halt ist der Unterwasserdschungel, ein fragiles Ökosystem.
Sobald die Sonne im Frühjahr das Meer erwärmt, setzt sie eine gewaltige Verwandlung in Gang: Riesige Tangwälder streben dem Licht entgegen, Seegraswiesen dehnen sich auf Flächen von über 5000 Quadratkilometern aus, Algenblüten färben ganze Meeresregionen grün.
Zählt man noch die Mangroven der Tropen dazu, so bilden diese von Pflanzen dominierten Meeresregionen die reichhaltigsten aller Lebensräume. Sie sind deshalb dicht besiedelt, und jeder muss um seinen Anteil an Raum und Nahrung kämpfen.
In Tangwäldern ist der Oktopus dazu gezwungen, zum ultimativen Fluchtkünstler zu werden, um seinem Erzfeind, dem Pyjamahai, zu entgehen. Ein Garibaldifisch verteidigt seinen Algengarten vor plündernden Seeigeln - wobei sich Seeotter als ungewöhnliche Verbündete herausstellen. Auf den Seegrasprärien spielen Tigerhaie ein Katz-und-Maus-Spiel mit Grünen Meeresschildkröten. Positiver Effekt: Da die Reptilien nie an einem Ort bleiben können, fressen sie nirgendwo die Wiesen völlig kahl.
Auf einer strauchigen Algenwiese taucht eine gewaltige Armee aus Großen Seespinnen aus der Tiefe auf, um sich einmal im Jahr in Massen zu häuten. Dabei müssen die Krebse versuchen, nicht im Maul eines Monsters zu landen. Der bis zu vier Meter lange Stachelrochen ist besonders auf die weichen, frisch gehäuteten Seespinnen aus.
Riesensepien kommen in Massen zusammen, um sich zu paaren. Kleine Männchen haben keine Chance, es sei denn, sie wenden einen Trick an. Sie geben vor, selbst ein Weibchen zu sein. In den Mangroven verlässt ein Fangschreckenkrebs seine langjährige Partnerin für ein größeres Weibchen. Anderswo liefern sich Delfine, Wale, Seelöwen und Vögel ein Wettrennen zu einem Festmahl: riesige, Plankton fressende Fischschwärme, angelockt von einer Algenblüte.
Leuchtende Tiefsee, extreme Küstenregionen, beeindruckende Korallenriffe: Die Doku-Serie „Der Blaue Planet“ bietet einen außergewöhnlichen Blick auf das Leben unter und über der Meeresoberfläche.
Hinweis
[Ton: Audiodeskription ]
Personen
Top-Spielfilm am 02.02.
Spielfilm
Im Jahr 2035 ist die Erdoberfläche unbewohnbar geworden, ein Großteil der Menschheit wurde durch ein Virus dahingerafft. Die Überlebenden vegetieren in Katakomben unter Tage und versuchen durch Zeitreisen in die Vergangenheit herauszufinden, was die Pandemie verursacht hat. Irrtümlich landet James Cole, einer der Zeitreisenden, im Jahr 1990 in einem psychiatrischen Krankenhaus. Zwischen...
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