Am Gebäude der einstigen Oberfinanzkasse München befindet sich bis heute ein Adler aus der Zeit des Nationalsozialismus. Das ursprünglich in dem Kranz unter den Krallen des Adlers befindliche Hakenkreuz ist entfernt.
Am Gebäude der einstigen Oberfinanzkasse München befindet sich bis heute ein Adler aus der Zeit des Nationalsozialismus. Das ursprünglich in dem Kranz unter den Krallen des Adlers befindliche Hakenkreuz ist entfernt.
Eine Zeit lang lebte die Familie Heilbronner auch in der Aiblinger Straße 7 im Münchner Stadtteil Neuhausen.
Die Villenkolonie Neuwittelsbach, in der auch die Familie Heilbronner lange lebte (Prinzenstraße), wurde ab dem Jahr 1880 errichtet, viele Villen stehen bis heute. Anlass der Errichtung war damals das 700jährige Thronjubiläum des bayerischen Herrscherhauses der Wittelsbacher.
Die Oberfinanzkasse München bekam das Geld aus dem von den Nationalsozialisten beschlagnahmtem und versteigertem Privatvermögen der Familie Heilbronner. Der NS-Monumentalbau wurde in den Jahren 1938 bis 1942 errichtet, er steht heute weiterhin.
Die Oberfinanzkasse München bekam das Geld aus dem von den Nationalsozialisten beschlagnahmtem und versteigertem Privatvermögen der Familie Heilbronner. Der NS-Monumentalbau wurde in den Jahren 1938 bis 1942 errichtet, er steht heute weiterhin.
Sofie Heilbronner war die Frau des Bankiers Hugo Heilbronner. Die jüdische Privatbank Heilbronner befand sich im Zentrum von München. Privat lebte die Familie in der Prinzenstraße 13 (siehe das Foto hier) im Münchner Stadtteil Neuhausen.
Auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in München befindet sich bis heute das Familiengrab Heilbronner.
Das im Jahr 1892 entstandene Gemälde "Die Musik" des Karlsruher Malers Albert Lang gehörte einst Sofie Heilbronner. Das konnte das Provenienzforschungsteam der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München durch intensive Recherchen herausfinden und so steht dieses Gemälde jetzt zur Rückgabe (Restitution) an die Nachfahren von Sofie Heilbronner an.
Dreharbeiten mit Franz Schröther (rechts) von der Geschichtswerkstatt Neuhausen e. V.. Dieser Verein bewahrt und recherchiert die Erinnerung an die Geschichte in den Münchner Stadtteilen Nymphenburg, Neuhausen, Gern. Bei der Geschichtswerkstatt filmen wir unter anderem den Namenseintrag Sofie (im Adressbuch noch: Sophie) Heilbronner im Original-Adressbuch aus dem Jahr 1938.
Das im Jahr 1892 entstandene Gemälde "Die Musik" des Karlsruher Malers Albert Lang gehörte einst Sofie Heilbronner. Das konnte das Provenienzforschungsteam der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München durch intensive Recherchen herausfinden und so steht dieses Gemälde jetzt zur Rückgabe (Restitution) an die Nachfahren von Sofie Heilbronner an.
Das jüdische Bankhaus Heilbronner befand sich einst am Maximiliansplatz 12b in München. Es existiert nicht mehr, heute ist hier unter anderem ein Geschäft für hochwertige Klaviere.