Ingo Thiel - Ein Kind wird gesucht

Deutschland, 2017
bis 21:45
TV-Drama
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260227201500
VPS 00:00

Ingo Thiel (Heino Ferch, li.) und Mario Eckartz (Felix Kramer, re.) suchen Zeugen, die etwas gesehen haben oder am Tatzeitpunkt an der Stelle waren, wo Mirco zum letzten Mal gesehen wurde.


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Ingo Thiel (Heino Ferch, li.) und Mario Eckartz (Felix Kramer, re.) suchen Zeugen, die etwas gesehen haben oder am Tatzeitpunkt an der Stelle waren, wo Mirco zum letzten Mal gesehen wurde.


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Weder Sandra (Silke Bodenbender, li.) und Reinhard Schlitter (Johann von Bülow, 2.v.l.) noch ihre Töchter Eva (Letizia Caldi, 2.v.r.) und Lisa (Lilith Serger, re.) können Mirco am Morgen im Haus finden.


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Sandra Schlitter (Silke Bodenbender) findet Trost in ihrem Glauben an Gott, während ihr Mann Reinhard (Johann von Bülow) langsam zu zweifeln beginnt.


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Die Journalisten, allen voran Oliver Reiss (Michael Krabbe, re.), stürzen sich auf Sandra (Silke Bodenbender, li.) und Eva Schlitter (Letizia Caldi, Mi.).


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Die Polizei hat die Hoffnung, dass ein Aufruf der verzweifelten Eltern Reinhard (Johann von Bülow) und Sandra Schlitter (Silke Bodenbender) den Täter aus der Reserve locken kann.

Übersicht

Das spurlose Verschwinden eines Jungen im Bergischen Land stellt Ingo Thiel, den Leiter der eingesetzten Sonderkommission, nicht nur vor kriminalistische Probleme. Als geschiedener Vater zweier Söhne ist er emotional getroffen und setzt alles daran, den Eltern und Geschwistern des vermissten Kindes Gewissheit zu verschaffen, was mit dem Sohn und Bruder passiert ist. Mehr als 140 Tage ermüdender Kleinarbeit dauert es, bis Thiel endlich das der Familie gegebene Versprechen einlösen kann. Der Film basiert auf dem wahren „Fall Mirco“, dem Mord an einem zehnjährigen Jungen im Herbst 2010 in Nordrhein-Westfalen, der deutschlandweit großes Aufsehen erregte.

Themen

    Details

    Als Mircos Eltern morgens nach ihrem Sohn schauen, ist er nicht da. Offenbar ist er vom Sport am Vorabend nicht nach Hause gekommen. Die alarmierte Polizei beginnt mit der Suche nach dem Jungen. Spätestens als seine Kleidungsstücke weit verstreut aufgefunden werden, droht aus der Befürchtung, dass er tot ist, Gewissheit zu werden. Der Leiter der eingesetzten Sonderkommission, Ingo Thiel, verspricht der Familie, dass er das Kind zurückbringen wird. Eine langwierige und zermürbende Suche beginnt, bei der die Soko jede Spur und jeden Hinweis aus der Bevölkerung verfolgt, mit Tornados der Luftwaffe das Terrain scannt, Tausende Kombis auf mögliche Tatspuren untersucht. Immer mit Unterstützung der Familie des Opfers, die bei aller Verzweiflung in ihrem tiefen Glauben an Gott Halt findet. Dann, als schon kaum jemand mehr an einen Fahndungserfolg glaubt und bereits laut über die Auflösung der Soko nachgedacht wird, fügen sich verschiedene Beweisstücke zusammen und der Täter kann gefasst werden. Er führt die Polizei zur Leiche des Kindes. Endlich - nach über 140 Tagen - kann Ingo Thiel sein Versprechen gegenüber der Familie einlösen. Der Film „Ein Kind wird gesucht“ basiert auf wahren Begebenheiten. Er zeigt, was sonst eher selten der Fall ist, die mühselige und oft frustrierende Ermittlungsarbeit der Polizei.

    Hinweis

    Der „Fall Mirco“ sorgte im Jahr 2010 bundesweit wochenlang für Schlagzeilen. Die Grundlage für Urs Eggers Verfilmung war das Buch der Eltern des Opfers, Sandra und Reinhard Schlitter, das unter dem Titel „Mirco: Verlieren. Verzweifeln. Verzeihen.“ erschienen ist. Silke Bodenbender und Johann von Bülow gelingt es glaubwürdig, die Verzweiflung der Eltern des Opfers in den verschiedenen Phasen der Ermittlung darzustellen. Heino Ferch überzeugt in der Rolle des Ingo Thiel. Für seine Leistung erhielt der Schauspieler 2018 den Deutschen Fernsehkrimipreis. Es folgten weitere Teile der Reihe um den Chefermittler.Audiodeskription, Produktion: ARTE, Lailaps Pictures, ZDF

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Ingo Thiel
    Sandra Schlitter
    Reinhard Schlitter
    Regie:Urs Egger
    Drehbuch:Katja Röder, Fred Breinersdorfer
    Kostüme:Brigitte Nierhaus
    Kamera:Lukas Strebel
    Musik:Ina Siefert, Nellis Du Biel
    Redaktion:Günther van Endert, Olaf Grunert, Andreas Schreitmüller

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