Staatsfeinde

Russlands politische Gefangene

bis 01:05
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20260219233500
VPS 23:30

Der Prozess gegen die Theaterregisseurin Evgenia Berkovich gilt als Präzedenzfall, weil zum ersten Mal seit dem Zerfall der Sowjetunion, Kulturschaffende für ihr Kulturschaffen ins Gefängnis kamen. Kritiker bezeichneten den Prozess als einen Schauprozess wie zu Stalins Zeiten.


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Der Prozess gegen die Theaterregisseurin Evgenia Berkovich gilt als Präzedenzfall, weil zum ersten Mal seit dem Zerfall der Sowjetunion, Kulturschaffende für ihr Kulturschaffen ins Gefängnis kamen. Kritiker bezeichneten den Prozess als einen Schauprozess wie zu Stalins Zeiten.


Bild 2

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Der Menschenrechtsaktivist Oleg Olorv wurde bei einem Gefangenenaustausch am 1. August 2024 befreit und lebt seitdem in Deutschland.


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Die Künstlerin und Aktivistin Alexandra "Sascha" Skotschilenko , die wegen Protests gegen den Ukrainekrieg zu sieben Straflager verurteilt wurde, kommt bei einem Gefangenenaustausch im August 2024 frei.


Bild 5

Die Theaterregisseurin Evgenia Berkovich wurde 2024 von einem Moskauer Militärgericht für ein Theaterstück zu sechs Jahren Haft in einem Straflager verurteilt.


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Die Theaterregisseurin Evgenia Berkovich und die Dramatikerin Svetlana Petriychuk bei ihrem Prozess, der auch "Trial of Theatre" genannt wurde.


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Eine Gerichtszeichnung von Oleg Orlov, Friedensnobelpreisträger und Leiter der Nichtregierungsorganisation Memorial, die sich für das Erinnern an die Verbrechen des Regimes einsetzt. Trotz Drohungen blieb er in Russland und wurde wegen seiner Antikriegshaltung zu zweieinhalb Jahren Haft im Straflager verurteilt.


Bild 8

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Übersicht

Mit heimlich gedrehtem Filmmaterial - darunter seltenen Einblicken in russische Gefängnisse - zeigt der Dokumentarfilm eindringlich die Maschinerie der Repression in Russland. Er erzählt Geschichten von Menschen, die festgenommen, angeklagt und inhaftiert wurden, weil sie es wagten, Kritik am Krieg gegen die Ukraine oder an Putins Herrschaft zu äußern. „Politzek“ werden sie in Russland genannt.

Themen

    Details

    In Russland ist Kritik am Krieg gegen die Ukraine oder an Putins Herrschaft ein Verbrechen. Tausende Bürgerinnen und Bürger wurden in den vergangenen Jahren deswegen festgenommen, angeklagt und inhaftiert. Der Dokumentarfilm erzählt Geschichten von Russlands politischen Gefangenen: Von einem Jugendlichen, der zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, einer Theaterregisseurin, die Opfer eines Schauprozesses wurde, einem Menschenrechtsaktivisten, der trotz Verfolgung nicht aufhört, zu sprechen, oder von Müttern, die um die Freiheit ihrer Kinder kämpfen. Eine junge russische Filmemacherin begann, die Unterdrückung von innen heraus mit heimlich gedrehtem Filmmaterial zu dokumentieren. Der Film, der auch als Reaktion auf Alexander Nawalnys Tod entstand, heißt im Original „Politzek“, wie die etwa eintausend politisch Inhaftierten in Russland genannt werden. Er ist eine Hommage an diejenigen, die sich nicht brechen lassen und täglich für ein anderes Russland kämpfen.

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