Am Rand des Hauses

Leben ganz oben: Rooftop (Deutschland, 2023)

bis 09:55
Haus/Bauen/Wohnen
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Die Aktivistin Anastasia Cole Plakias von Brooklyn Grange, einer der größten Dach-Farmen der USA


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Die Aktivistin Anastasia Cole Plakias von Brooklyn Grange, einer der größten Dach-Farmen der USA


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Einer der versteckten Dachgärten des Rockefeller Center in Manhattan


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Cheng Chung Au lebt seit Jahrzehnten in einer illegal errichteten "Käfigwohnung" auf einem Hochhausdach in Hong Kong - eine reguläre Wohnung können seine Frau und er sich nicht leisten.


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Makler Sebastian Steinau auf seiner Penthouse-Terrasse mit Blick auf den Central Park: Die obersten Wohnungen der Mega-Hochhäuser von New York werden heute für zwei- bis dreistellige Millionenbeträge angeboten.

Übersicht

Cheng Chung Au lebt, wie Tausende anderer Menschen in Hong Kong, in einer illegalen Behausung auf einem Hochhausdach. Trotz Rattenplage und Taifungefahren liebt er die Freiheit, die er dort hat. Auch in New York City gab es bis Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Dächern einfache Behausungen für Dienstboten; dann entstanden immer mehr luxuriöse Penthouses, Dachgärten und Rooftop-Bars. Aktivistin Anastasia Cole Plakias betreibt auf einem Fabrik- und Bürogebäude in Brooklyn eine der größten Rooftop-Farmen der USA; sie fordert mehr Grün und mehr Solaranlagen auf den Dächern.

Themen

    Details

    Dächer sind extreme Zonen: Zuflucht für Wohnungssuchende und Experimentierfeld für die Stadt der Zukunft. Cheng Chung Au lebt, wie Tausende anderer Menschen in Hong Kong, in einer illegal errichteten „Käfigwohnung“ auf einem Hochhausdach. Seit Jahrzehnten hat er sich mit den Ratten und den Taifunen arrangiert. Eine reguläre Wohnung könnten seine Frau und er sich nicht leisten. Die Wartelisten für Sozialwohnungen sind lang. Auch in New York City gab es bis Anfang des 20. Jahrhunderts eine „Stadt über der Stadt“ für Dienstboten und Arbeiter. Doch dann wurden die Dächer für exklusive Penthouse-Wohnungen und Rooftop-Bars entdeckt. In den Plänen für den Rockefeller-Center-Komplex in Midtown Manhattan waren in den 1920er Jahren lauter Dachgärten vorgesehen, die als öffentlicher Park mit Brücken zu anderen Gebäuden gedacht waren. Die Weltwirtschaftskrise verhinderte die Realisierung. Heute werden die obersten Wohnungen der Mega-Hochhäuser von New York für zwei- bis dreistellige Millionenbeträge angeboten. Neu errichtete Gebäude mit Dachflächen der US-Metropole müssen künftig begrünt oder mit Solaranlagen versehen werden. Eine Begrünung kann bei Extremregen das Überlaufen von Kanälen verhindern. Und die isolierende Wirkung von Erde und Bewuchs spart Kühl- und Heizenergie. Für Aktivistin Anastasia Cole Plakias, die mit ihrer Brooklyn Grange eine der größten Rooftop-Farmen der USA betreibt, ist das Potenzial von Gründächern längst noch nicht ausgeschöpft.

    Hinweis

    Online verfügbar von 01/03/2026 bis 28/08/2026


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