Wildes Neuseeland

Inseln am Rande der Welt (Deutschland, 2016)

bis 19:20
Natur und Umwelt
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Schwarzdelfine kommunizieren nicht nur über ihr Sonar und verschiedene Klicklaute miteinander. Auch mit ihren Sprüngen und der Art, wie sie ins Wasser tauchen, geben sie sich gegenseitig Signale.


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Schwarzdelfine kommunizieren nicht nur über ihr Sonar und verschiedene Klicklaute miteinander. Auch mit ihren Sprüngen und der Art, wie sie ins Wasser tauchen, geben sie sich gegenseitig Signale.


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Der Champagne Pool ist mit 65 Meter Durchmesser und einer Tiefe von 62 Metern eine der größten Thermalquellen Neuseelands. Seinen Namen trägt das über 900 Jahre alte Becken wegen der kontinuierlich zur Wasseroberfläche aufsteigenden Gasblasen.


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Ein eingespieltes Team: Schaffarmerin Kate Cocks (li.) und ihre Hirten während des alljährlichen Schafabtriebs. Im Herbst treiben sie die Schafe aus dem Gebirge in die tieferen Lagen hinab.


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10: Fächerschwänze gehören zu Neuseelands kleinsten und wendigsten Vögeln. Über den Thermalquellen von Rotorua, im Norden Neuseelands, sammeln sie Mücken aus der dampfenden Luft und brüten in nahe gelegenen Büschen.


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Brückenechsen, auch Tuataras genannt, sind an das gemäßigte Klima Neuseelands angepasst. Sie kommen mit Temperaturen bis 6 Grad Celsius zurecht. Die wechselwarmen Tiere bewegen sich extrem langsam und müssen nur ein Mal pro Stunde atmen.


Bild 6

Die Küste der Snaresinseln: Um zu ihren Brutkolonien im Wald zu gelangen, müssen Snaresinselpinguine zuerst die bis zu 130 Meter steile Küste der Insel überwinden.


Bild 7

Nur wenige Pinguinarten auf der Welt brüten im Wald. Snaresinselpinguine laufen bis zu tausend Meter landeinwärts, um ihre Jungen zu füttern.

Übersicht

Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt dieser Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders sind und extrem Skurriles zu bieten haben. So brüten dort Pinguine im Wald, und Urzeitechsen jagen ihren eigenen Nachwuchs.

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    Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach dem eigenen Nachwuchs, und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein skurriles Stelldichein. Die Berge, Gletscher und weiten Ebenen Neuseelands mögen vielerorts an Landschaften in Nordamerika oder Europa erinnern, beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders ist. Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Abgeschieden zwischen drei Ozeanen gelegen, entwickelte sich hier in mehr als 80 Millionen Jahren die Tierwelt auf besondere Art und Weise. Räuberische Säugetiere fehlten - ein Luxus, der dazu führte, dass manche Vogelarten das Fliegen verlernten. Der berühmte Wappenvogel Neuseelands, der Kiwi, ist nur einer von ihnen. In der Dokumentation zeigen Zeitrafferaufnahmen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften Neuseelands über die Jahreszeiten, und extreme Zeitlupen lassen Tierverhalten, das in Bruchteilen von Sekunden abläuft, für das menschliche Auge sichtbar werden - etwa die Kämpfe der Seelöwen oder die vor Lebensfreude überschäumende Sprungakrobatik hunderter Schwarzdelfine. Unterwasserexkursionen in die Tiefen der Fjorde und atemberaubende Landschaftsaufnahmen aus der Luft ergänzen, gemeinsam mit einem stimmungsvollen Soundtrack, die Erzählung von den Geheimnissen und Naturschätzen der Inseln am anderen Ende der Welt.

    Hinweis

    Audiodeskription

    Personen

    Regie:Mark Flowers, Robert Morgenstern

    2 weitere Sendetermine



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