Wildes Neuseeland

Im Reich der Extreme (Deutschland, 2016)

bis 18:35
Natur und Umwelt
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Über 3.000 Gletscher haben die Südlichen Alpen Neuseelands in ihrem eisigen Griff. Sie bedecken eine Fläche von über 1.000 Quadratkilometer.


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Über 3.000 Gletscher haben die Südlichen Alpen Neuseelands in ihrem eisigen Griff. Sie bedecken eine Fläche von über 1.000 Quadratkilometer.


Bild 2

Mit viel Glück kann man weit im Süden Neuseelands das südliche Polarlicht (Aurora australis) am nächtlichen Himmel beobachten.


Bild 3

Mit merkwürdigen Gesten und lautem Trompeten begrüßen sich die Partner der Snaresinselpinguine. Die Vögel sind sehr territorial und reagieren aggressiv, sobald ein Fremder ihrem Brutplatz zu nahe kommt.


Bild 4

Die Küken der Saumschnabelente sind schon bald nach dem Schlüpfen bereit, sich in die reißenden Fluten der Bäche und Flüsse Neuseelands zu stürzen und nach Nahrung zu suchen.


Bild 5

Keas sind intelligente Vögel. Sie nutzen Werkzeuge, um an Nahrung zu gelangen und sind besonders clever, wenn es darum geht, Rucksäcke und Mülltonnen zu öffnen oder Dichtungsgummis bei Autos zu zerstören.


Bild 6

Die faustgroße Powelliphanta-Schnecke ist ein Fleischfresser. Sie spürt Regenwürmer am Geruch auf, überwältigt sie blitzschnell und saugt sie wie Spaghetti ein.


Bild 7

Neuseeländische Seelöwen gehören zu den seltensten Seelöwen der Welt. 1993 kehrte ein Weibchen auf die Hauptinseln zurück, die seit über 100 Jahren verwaist waren. Heute sind die meisten Neuseeländischen Seelöwen dort ihre Nachkommen.

Übersicht

Größer kann der Gegensatz kaum sein: Ist der Norden Neuseelands sonnig und warm und aus dem Feuer der Vulkane geboren, so ist der Süden die kalte, wankelmütige Schwester. An manchen Tagen laufen alle vier Jahreszeiten auf einmal binnen 24 Stunden ab. Die Gletscher reichen bis ans Meer und in den schroffen Bergen der Südalpen ringen Tiere täglich mit Eis und Schnee.

Themen

    Details

    Neuseeland ist voller Gegensätze. Während der Norden sonnig und warm ist, zeigt sich der Süden kalt und wechselhaft. An manchen Tagen laufen alle vier Jahreszeiten auf einmal innerhalb von 24 Stunden ab. Die Küsten der Inseln sind geprägt von orkanartigen Winden, die Gletscher reichen bis ans Meer, und in den schroffen Bergen der Südalpen müssen Tiere tagtäglich mit Eis und Schnee ringen. Wer in diesem Reich der Extreme lebt, muss anpassungsfähig, robust und clever sein. Keas sind berühmt für ihren Spieltrieb - doch sie sind auch findige Jäger, die mit den harschen Bedingungen der Berge gut zurechtkommen. Neuseeländische Seelöwenweibchen dagegen sind eher zurückhaltende Charaktere. Sie säugen ihre Jungen im Schutz einsamer Dünenwälder, um sie vor aggressiven Robbenbullen zu schützen. Folgt man kleinen Bachläufen zu ihrem Ursprung, entdeckt man tief in verborgenen Felsgrotten ein zauberhaftes Feenreich unter einem Firmament aus trügerischen Irrlichtern. Verursacht werden sie von kleinen Mückenlarven, die mit langen Fangfäden und selbst erzeugtem Licht nach Insekten angeln. Der Meister der Anpassung aber ist die Weta, eine Heuschrecke, die so groß ist wie eine Maus. Ihre Überlebensstrategie lässt sie scheinbar von den Toten auferstehen.

    Hinweis

    Audiodeskription

    Personen

    Regie:Robert Morgenstern, Mark Flowers

    2 weitere Sendetermine



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