Die Küken des Purpurhuhns, auch Pukeko genannt, wirken merkwürdig unproportioniert. Purpurhühner brüten in dichter Vegetation am Ufer von Seen, Sümpfen und langsam fließenden Gewässern. Zur Nahrungssuche begeben sie auch auf angrenzende Flächen.
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Die Küken des Purpurhuhns, auch Pukeko genannt, wirken merkwürdig unproportioniert. Purpurhühner brüten in dichter Vegetation am Ufer von Seen, Sümpfen und langsam fließenden Gewässern. Zur Nahrungssuche begeben sie auch auf angrenzende Flächen.

Perfekte Jäger: Wendig und extrem schnell folgen Wiesel ihrer feinen Nase und erbeuten tagtäglich etwa ein Viertel ihres Körpergewichts.

Kakapos zählen zu den seltensten Vögeln der Welt. Sie wiegen bis zu vier Kilogramm und können nicht fliegen.

Der Milford Sound ist eine von Neuseelands berühmtesten Naturikonen. Lange Zeit wurde der Fjord von Seefahrern übersehen. Erst im Jahr 1812 wurde er von Europäern entdeckt.

Die ersten Schafe wurden 1773 vom Seefahrer und Entdecker James Cook nach Neuseeland gebracht. Im Jahr 1982 kamen auf jeden Einwohner Neuseelands 22 Schafe, heute sind es 7 Schafe pro Kopf.
Übersicht
Fast überall auf den Inseln Neuseelands ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben. Den Gefahren durch eingeschleppte Tierarten aus Übersee sind sie oft nicht gewachsen.
Themen
Details
Was geschieht, wenn Menschen und von ihnen mitgeführte Tiere in ein Paradies eindringen? Was, wenn sich für Kakapo, Brückenechse, Kiwi und Riesenheuschrecke nach Jahrmillionen friedlichen Daseins das Leben komplett ändert? Was, wenn europäische Wiesel flugunfähige Ureinwohner flächendeckend dezimieren? Wie kann die besondere, ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands überleben - und wer wird den Kampf gewinnen?
Das Neuseeland von heute ist nicht nur Heimat von Kiwi und Kea, Weta und Wekaralle. Es ist auch die Heimat von Pflanzen und Tieren aus aller Welt: von Amseln und Buchfinken, Bachforellen und Mäusen aus Übersee. Sie alle verdrängen auf die eine oder andere Weise die tierischen Ureinwohner aus ihren Lebensräumen. Im modernen Neuseeland werden aber auch neue Allianzen geschlossen. Riesenforellen etwa haben sich darauf spezialisiert, Mäuse beim Durchqueren eines Gewässers zu erlegen.
Fast überall auf den Inseln ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben - der extrem seltene Chatham-Schnäpper etwa oder der flugunfähige Eulenpapagei, der Kakapo. Wie sie gerettet werden können und ob modernste Schutzbemühungen fruchten, sind nach wie vor brennende Fragen, die Neuseelands Natur- und Artenschützer umtreiben.
Die Dokumentation gibt Einblicke in aufwendige und clevere Rettungsaktionen, neue und Hoffnung gebende Allianzen - und zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.
Hinweis
Online verfügbar von 04/03/2026 bis 11/03/2026
Personen
| Regie: | Mark Flowers, Nick Easton, Robert Morgenstern |
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