Kobzar, ein ukrainischer Soldat, übt in das Schießen während der Vorbereitung auf die nächste Militäroperation der 3. Sturmbrigade. Fünf Monate später wird er getötet werden.
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Kobzar, ein ukrainischer Soldat, übt in das Schießen während der Vorbereitung auf die nächste Militäroperation der 3. Sturmbrigade. Fünf Monate später wird er getötet werden.

27. August 2023: Ein ukrainischer Soldat feuert mit einem Maschinengewehr auf russische Stellungen in der Nähe von Andriivka in der Region Donezk, Ukraine.

Samstag, 16. September 2023: Ukrainische Soldaten marschieren durch einen verkohlten Wald an der Frontlinie wenige Kilometer von Andriivka in der Region Donezk in der Ukraine.

Ukrainische Sanitäter der 3. Sturmbrigade tragen einen verwundeten Kameraden, der während der Kämpfe in Andriivka in der Nähe von Bachmut in der Region Donezk in der Ukraine verletzt wurde.

16. September 2023, Andriivka, Region Donezk, Ukraine, Samstag: Die 3. Sturmbrigade gab bekannt, dass sie die vom Krieg zerstörte Siedlung zehn Kilometer südlich der von Russland besetzten Stadt Bachmut im umkämpften Osten des Landes zurückerobert habe.
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2000 Meter - diese Strecke müssen die Soldaten der 3. ukrainischen Sturmbrigade zurücklegen, um das russisch besetzte Dorf Andriiwka nahe Bachmut zu befreien. 2000 Meter Bombenhagel, Verwüstung und Tod. Zentimeter für Zentimeter kämpfen sich die ukrainischen Elitesoldaten in einem schmalen Waldgürtel voran, kriechen von Erdloch zu Erdloch - unter permanentem Beschuss der russischen Aggressoren. Es dauert Tage, bis die ukrainische Einheit das Dorf Andriiwka schließlich erreicht - stark dezimiert und von der Brutalität der Kämpfe gezeichnet. Der Film des oscarprämierten ukrainischen Dokumentarfilmers Mstyslav Tschernov („20 Tage in Mariupol“) zeigt den Alltag der Soldaten an vorderster Front. Nah und schonungslos. Bodycam-Aufnahmen nehmen den Zuschauer mit in einen menschenfeindlichen, lebensvernichtenden Kosmos, der den permanenten emotionalen Ausnahmezustand der ukrainischen Frontsoldaten eindrücklich schildert und den Blutzoll, den sie zahlen, erfahrbar macht. „2000 Meter bis Andriiwka“ erzählt die Geschichte dieses brutalen Angriffskrieges nicht anhand von Statistiken und Zahlen, sondern durch die Schicksale hoffnungsvoller junger Männer, die für den Kampf gegen die russischen Aggressoren ihr Leben riskieren - und in vielen Fällen viel zu früh verlieren.
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