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„Ein Jahr mit Bäne“ erzählt eindrucksvoll vom Leben eines Bergbauern, der seinem inneren Kompass treu bleibt und zeigt, was es bedeutet, zwischen Himmel, Weide und Familie seinen Platz zu finden. Alle Folgen von „Ein Jahr mit Bäne“ und weitere Staffeln „Bergmenschen“ gibt‘s in der ARD Mediathek unter 1.ard.de/bergmenschen.
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„Man darf nicht immer nur wirtschaftlich denken, sondern muss auch nach dem Bauchgefühl gehen - und das tun, was man will“ - nach diesem Leitsatz lebt Bernhard „Bäne“ Hage. Im Winter arbeitet er als Holzrücker mit seinen Pferden, im Sommer führt er gemeinsam mit seiner Frau Katrin und ihren vier Kindern ein Bergleben auf der Alpe Gund. Dieses auf 1.502 Metern gelegene Bergparadies in der Nagelfluhkette im Allgäu ist für die Familie Heimat, Aufgabe und Herzensort zugleich. Ein Filmteam begleitet Bäne durch eine ganze Alpsaison - geprägt von Höhen und Tiefen, berührenden Augenblicken und einer echten Verbundenheit zur Natur. Zum Saisonbeginn übernimmt Bäne die Verantwortung für 115 Stück Jungvieh, während Katrin sich um Familie, Gäste und den Alltag auf der Alpe kümmert. Es ist ein Leben voller Freiheit, aber ebenso voller Verantwortung. Immer wieder verlangt die Bergwelt Mut, Erfahrung und schnelle Entscheidungen. Etwa dann, wenn Bäne eine blinde Kuh entdeckt, die allein und geschwächt im Bachbett feststeckt. Um das Tier zu retten, versucht er es per Helikopter auf die Alpe fliegen zu lassen - doch Nebel verhindert zunächst jeden Einsatz. Eine Situation, die zeigt, wie eng Arbeit und Risiko, Intuition und Verantwortung in den Bergen miteinander verbunden sind. Bänes Ziel ist es, seinen Kindern das weiterzugeben, was ihn selbst geprägt hat: Vertrauen in die eigene Kraft und den Mut, dem eigenen Weg zu folgen - auch dann, wenn er nicht der einfachste ist.
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