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Drei Millionen Hunde gab es 1972 in der Bundesrepublik. Kurz nach dem 2. Weltkrieg war deren Zahl unbedeutend, aber sie stieg mit zunehmenden Wohlstand. Jährlich wurden und werden Milliarden Mark bzw. Euro für den Hund ausgegeben. Oft sind es fehlende menschliche Kontakte, nicht zuletzt übertriebene Tierliebe, die das Halten von Hunden begründet. Doch wo ist die Tierliebe, wenn durch Überfütterung oder zu wenig Auslauf die Tiere gequält werden?
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Ein kleines bisschen augenzwinkernd betrachtet Horst Cierpka in seinem Film „Herrchens Hund Frauchens Hund“ das Verhältnis zwischen Mensch und Hund. Dieses Verhältnis war in Berlin auch schon zu Beginn der Siebzigerjahre ein ganz besonderes: Der Hund war Statussymbol geworden. Wo sonst hätte man damals bereits Hundehalsbänder im Wert von mehreren Tausend Mark kaufen können? In diesem kurzweiligen Film vom Sender Freies Berlin aus dem Jahr 1972 gehören alle Sympathien den Hunden und nicht immer deren Herrchen und Frauchen.
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