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Alle fünf Jahre machen die Steuerberger Jagd auf den Bären. Und der Begriff „Bärentreiben“ ist wörtlich zu nehmen. Ein als Bär verkleideter Hauptdarsteller muss am Ende der Jagd aus einer brennenden Hütte fliehen. Ein Moment, der auch für die Organisatoren Hochspannung bedeutet. Was auch für das Wirtshaus „Schaf und Bär“ in Völkermarkt gilt. Ein Lokal mit vier Hauben und ohne Schnitzel? Ein gewagtes Experiment!
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Wenn in Kärnten „die Bären los sind“, dann sind das nicht zwangsläufig Besucher aus Slowenien oder Italien, die sich an Bienenstöcken heranmachen oder Schafbauern zum Verzweifeln bringen. Es können auch ungewöhnliche Familiengeschichten damit beginnen, dass sich „Bär und Schaf“ begegnen. In Völkermarkt kochen Martin Nuart und Philipp Medved, übrigens der slowenische Name für Bär, auf einem Niveau, das in der Region seinesgleichen sucht. In ihrem Wirtshaus „Bär und Schaf“ findet sich kein Schnitzel, keine klassische Karte. Stattdessen Menüs, die vertraute Aromen mit kleinen Überraschungen kombinieren. Ihre Speisen tragen den Geschmack von Familie, denn vieles stammt tatsächlich direkt von ihr. Schwester Eva Nuart steht mit ihrem Namen für eine Schafskäseproduktion, die seit Jahrzehnten eng mit der Region verbunden ist. Und auch Martins Schwester Marlene steuert gemeinsam mit ihrem Mann Christian Käse, Milch und Brot bei. So schreibt „Bär und Schaf“ nicht nur kulinarisch, sondern auch familiär Erfolgsgeschichte. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wie auch beim „Bärentreiben“ in Steuerberg. Ein alter Brauch, bei dem Feuer, Rauch und ein junger Mann im Bärenkostüm eine ganze Gemeinde in Spannung versetzen. In einer Hütte sucht er Zuflucht, die kurz darauf angezündet wird. Während das Stroh lichterloh brennt, stellen sich alle Besucher dieselbe Frage: Wie lange wagt es der Bär, die brennende Hütte nicht zu verlassen?
Hinweis
Personen
| Regie: | Roman Mostofi |
| Kamera: | Gerhard Ebner |
Top-Spielfilm am 23.02.
Spielfilm
Mrs. Wilberforce ahnt nicht, wer sich bei ihr einnistet, als sie Professor Marcus zwei Zimmer in ihrem Haus vermietet: Der Professor empfängt dort regelmäßig seine vier Freunde; bei den fünf Männern handelt es sich um ausgekochte Halunken. Die nette alte Dame merkt auch nicht, wie die Bande sie für ihre Zwecke missbraucht. Erst als die Kriminellen sich mit der Beute aus einem Geldraub...
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