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Adolf Rosenberger, Sohn einer assimilierten jüdischen Familie, ist mit 17 Jahren Kampfflieger im Ersten Weltkrieg, danach Techniker, Geschäftsmann und Werksrennfahrer bei Mercedes-Benz. 1930/31 gründet er mit Ferdinand Porsche und dessen Schwiegersohn Anton Piëch die Porsche GmbH in Stuttgart. Als Geschäftsführer zieht Rosenberger Aufträge aus der Automobilindustrie an Land, ist an der Konstruktion des später so erfolgreichen Auto Union Grand-Prix-Rennwagens beteiligt und hält als Mitgründer und Miteigentümer zehn Prozent der Firmenanteile, die er jedoch 1935 als Jude unter bemerkenswerten Umständen an Porsche abtritt. Kurz darauf wird Rosenberger von den Nationalsozialisten ins Konzentrationslager Kislau verschleppt. Nach seiner Entlassung emigriert er in die USA und startet unter dem Namen Alan Robert noch einmal ein neues, erfolgreiches Berufsleben. Doch die Sehnsucht nach seiner verlorenen Heimat bleibt.
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