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Der Alentejo gilt als Portugals letzter Geheimtipp. Dort zeigt sich das Land von seiner ursprünglichsten Seite - mit mittelalterlichen Städten, zerklüfteten Küsten und uralten Korkeichenwäldern. Der Alentejo ist Portugals größte und bevölkerungsärmste Region. Seine landschaftliche und architektonische Vielfalt machen ihn zu einem der schönsten Reiseziele Südeuropas. Dafür sorgen auch Städte wie Elvas und Évora, die in jedem Winkel Geschichte atmen. Die Reise durch den Alentejo beginnt auf der Halbinsel Tróia. Mit ihren spektakulären Stränden lockt sie vor allem erholungsbedürftige Großstädter aus der nahe gelegenen Hauptstadt Lissabon. Entlang des Rio Sado geht es weiter ins „Reserva Natural do Estuário do Sado“. Im salzigen Mündungsgebiet des Flusses finden die berühmten Flamingos reichlich Nahrung. Auch der Ferienort Comporta grenzt an das Naturschutzgebiet. Er gilt als neuer Hotspot an Portugals Küste. Was viele nicht wissen: Die Gegend um Comporta ist bekannt für den Reisanbau, und weite Reisfelder prägen das Landschaftsbild. Über den Fischerpfad geht es weiter nach Süden. Er ist Teil der Rota Vicentina, einem weitläufigen Netz aus Fernwanderwegen. Ein beliebtes Etappenziel: Vila Nova de Milfontes, ein charmanter Küstenort an der Mündung des Rio Mira. Die weiß getünchten Häuser mit den roten Ziegeldächern sind ein beliebtes Fotomotiv. Urbaner wird es in Évora. Die Universitätsstadt blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Nicht ohne Grund ist sie seit 1986 Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Gut erhaltene Monumente aus verschiedenen Epochen machen die Stadt zu einem wahren Freilichtmuseum. Èvora ist Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts. Bekannt unter anderem auch für den Cromlech von Almendres, einen steinzeitlichen Steinkreis, der 1000 bis 2000 Jahre älter als Stonehenge ist. Die Reihe „Traumorte“ präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
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