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In ganz Bayern stehen Kirchen leer, Klöster werden verkauft, Pfarreien zusammengelegt. Die „STATIONEN“-Sendung „Umbruch oder Abbruch: Bleibt die Kirche im Dorf?“ zeigt, wie Dörfer und Städte um ihre Mitte ringen - und wie Glaubensorte zu neuen Lebensräumen werden.In Trabitz in der Oberpfalz ist aus einer evangelischen Kirche ein Spiel- und Begegnungsraum geworden: Kinder spielen unter dem Kreuz Tischtennis, Jugendgruppen treffen sich, nur noch selten wird hier Gottesdienst gefeiert. Im Unterallgäu haben zwei junge Paare ein marodes Kloster umgebaut und so eine neue Dorfmitte geschaffen - mit Wohnungen, Pilgerherberge und Platz fürs ganze Dorf. Und in Nürnberg wird sichtbar, wie sich in der Großstadt die Kirchenlandschaft verändert - mit der Frage, welche Gebäude bleiben, welche weichen, und wie Innenstadt-Kirchen neu belebt werden können.In „Umbruch oder Abbruch: Bleibt die Kirche im Dorf?“ wird gefragt, was Menschen an ihren Kirchen liegt, wo Umnutzung Rettung bedeutet - und wie Glaube in Kirche, Kloster oder Stadtquartier weiter einen Ort finden kann.
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