NANO: Kampf ums Klima - Was, wenn jemand die Sonne abdunkelt?

bis 19:00
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260320181500
VPS 18:15

ARD-Journalistin Lena Ganschow besucht das Nationale Zentrum für Meteorologie in Abu Dhabi. In den Vereinigten Arabischen Emirate ist Wettermachen ein Regierungsprogramm.


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ARD-Journalistin Lena Ganschow besucht das Nationale Zentrum für Meteorologie in Abu Dhabi. In den Vereinigten Arabischen Emirate ist Wettermachen ein Regierungsprogramm.


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In Abu Dhabi, Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, steigen die Temperaturen im Sommer bereits am Vormittag auf über 40° Celsius.


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ARD-Journalistin Lena Ganschow trifft Sebastian Käser, Atmosphärenphysiker, ETH Zürich. Bei Eriswil, im Kanton Bern, werden auf einer Höhe von 900 Metern heliumgefüllte Wolken-Messballons gestartet.


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ARD-Journalistin Lena Ganschow in der Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate. Regen fällt fast ausschließlich in den Wintermonaten. Die Zahl der Regentage pro Jahr liegt bei nur fünf bis sieben.

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    In einigen Staaten der Erde hat er schon begonnen - der Wettlauf um die beste technische Antwort auf den Klimawandel. Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche. Wie viel Konfliktpotenzial steckt in Geoengineering, wenn Menschen versuchen, Wetter und Klima zu beeinflussen? Dass Geoengineering auch eine sicherheitspolitische Komponente haben kann, zeigt schon seine Geschichte: Von 1967 bis 1972 etwa versprühte die US-Airforce während des Vietnamkriegs im Rahmen der geheimen „Operation Popeye“ täglich Blei- und Silberjodidpulver in Monsunwolken. Ziel war es, Regenfälle zu verstärken, um die Nachschublinien des Vietcongs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad zu unterbrechen. Nicht nur für der die Klimaforschung, auch für das Militär ist Geoengineering längst ein Thema. Annika V. vom Dezernat für Zukunftsanalyse der Bundeswehr gewährt Einblick in verschiedene Szenarien, in denen Geoengineering auch zum Konfliktfaktor werden könnte. Ähnlich wie im Weltraum gibt es auch hier „Dual Use“-Komponenten, also Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind. Immer wieder hört man die Forderung nach politischer Regulierung. Aber warum eigentlich? Der Politologe Stefan Schäfer vom Helmholtz-Zentrum in Potsdam befasst sich seit seiner Promotion mit Geoengineering. Er führt vor Augen, wie weit die politischen Forderungen der Wissenschaft mit den politischen Realitäten auseinanderliegen.

    Hinweis

    Personen

    von:Charlotte Krüger


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