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Rund acht Jahre dauerte die Militärdiktatur in Argentinien. In jenen Jahren verschwanden Hunderte von Kindern, nachdem ihre Mütter gefoltert und ermordet worden waren. Jahrzehnte später gefunden, müssen diese Kinder, die längst erwachsen sind, sich der dunklen Wahrheit ihrer Herkunft stellen.
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Im März 1976 stürzte General Jorge Rafael Videla die demokratisch gewählte Regierung Argentiniens und begann eine brutale Unterdrückungskampagne, den sogenannten «nationalen Reorganisationsprozess». Innerhalb von acht Jahren wurden rund 30‘000 Menschen entführt und ermordet; sie wurden als «Los desaparecidos» - «die Verschwundenen» - bekannt. Darunter befanden sich auch etwa 500 Frauen, die schwanger waren oder kurz zuvor entbunden hatten. Jahrelang wusste niemand, was mit den Kindern dieser Frauen geschehen war. Dann machten die Familien der «desaparecidos» eine schockierende Entdeckung: Viele dieser Kinder wurden von Militärangehörigen oder deren Umfeld geraubt und unter falscher Identität grossgezogen. In einigen Fällen wurden sie von genau den Männern aufgezogen, die ihre leiblichen Eltern ermordet hatten.
Ein Film über die Hartnäckigkeit von Müttern und Grossmüttern, unangenehme Wahrheiten und die Wiederherstellung von Justiz und Gerechtigkeit, nachdem eine Diktatur überwunden ist.
Ein Film von Brian Pearle
Deutschsprachige Erstausstrahlung / Schweizer Premiere
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