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Rund jede zehnte Frau leidet an Endometriose. Die chronische Erkrankung bleibt oft jahrelang unentdeckt und kann massive Schmerzen verursachen. Der Film begleitet betroffene Frauen und zeigt, wie europaweit an neuen Diagnose- und Therapieansätzen geforscht wird.
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Etwa jede zehnte Frau im gebärfähigen Alter ist von Endometriose betroffen - fast 200 Millionen weltweit. Diese chronische Erkrankung bleibt oft jahrelang unerkannt, und ihre Symptome werden häufig ignoriert. Daher dauert es immer noch zwischen sieben und zehn Jahren, bis eine korrekte Diagnose gestellt wird. Die Symptome reichen von starken Bauchschmerzen bis hin zu Unfruchtbarkeit. Der Dokumentarfilm begleitet betroffene Frauen in ihrem Alltag, bei Untersuchungen und Operationen.
Forscher in Frankreich, Deutschland und Grossbritannien arbeiten an innovativen Behandlungs- und Diagnosemethoden, wie beispielsweise einem bahnbrechenden Speicheltest. In Lyon wird hochintensiver fokussierter Ultraschall als nicht-invasive Alternative zur Behandlung schwerer Fälle eingesetzt. Unterdessen ebnet die Genforschung in Oxford den Weg für individualisierte, gezielte Therapien ohne Hormone.
Trotz medizinischer Fortschritte bleibt Aufklärung entscheidend. Mit Hilfe von Apps, Informationskampagnen und einflussreichen Fürsprecherinnen wächst das öffentliche Bewusstsein. Endometriose ist nicht nur ein „Frauenproblem“, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung.
Erstausstrahlung: 15.03.2026
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