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kinokino - das Filmmagazin: Die wichtigsten Kinoneustarts der Woche, alles über Filmemacher und Stars, Filmpreise und Filmfestivals.
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Diese Woche in kinokino:
Rückkehr der Kultfigur: Hape Kerkeling in „Horst Schlämmer sucht das Glück“
Er grunzt, ist ungepflegt und in allem schmerzhaft direkt. Trotzdem gehört Horst Schlämmer zu den beliebtesten Kunstfiguren, in die Hape Kerkeling je geschlüpft ist. 2009 gab es den ersten Schlämmer-Kinofilm, jetzt kehrt er auf die große Leinwand in „Horst Schlämmer sucht das Glück“ zurück. Darin geht der Lokalreporter im ranzigen Trenchcoat auf Deutschlandreise, um herauszufinden, ob wirklich alle „Rücken haben, im Gesicht“ oder ob es doch noch glückliche Menschen gibt. Eine Komödie mit vielen lustigen Seitenhieben auf schlechte Fernsehserien und unter anderem auch mit einem Gastauftritt des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. „kinokino“ war bei der Premiere in Essen dabei. Im „kinokino“-Interview erzählt Kerkeling, warum es höchste Zeit war, dass Horst Schlämmer den Deutschen einmal mehr den Spiegel vorhält.
Oscar-würdig: Ethan Hawke als legendärer Songwriter in „Blue Moon“
Lorenz Hart schrieb Evergreens wie „Blue Moon“ und „My Funny Valentine“, meist zusammen mit seinem Kollegen Richard Rodgers. Das Gespann arbeitete mehr als 20 Jahre zusammen und feierte mit Broadway-Produktionen große Erfolge. Doch Hart verfällt dem Alkohol, kommt mit dem Älterwerden nicht zurecht und steht nicht zu seiner Homosexualität. In „Blue Moon“ erzählt Kultregisseur Richard Linklater („Before Sunrise“) von seinem Niedergang und von den letzten Tagen vor seinem frühen Tod. „Blue Moon“ ist eine Tragikomödie über zerplatzte Träume, voller Sentiment und wunderbarer Songs. Mit Halbglatze ist Hollywood-Beau Ethan Hawke in diesem Film kaum wiederzuerkennen und spielt Lorenz Hart so brillant, dass er für diese Rolle für einen Oscar nominiert war. In „kinokino“ kommen Ethan Hawke und Richard Linklater zu Wort.
Starbesetztes, sexy Drama „Pillion“: über den Reiz der Unterwürfigkeit
Kann es auch dann Liebe sein, wenn der eine den anderen bewusst dominiert? Um diese Frage kreist das Beziehungsdrama „Pillion“ und erzählt von einer Sado-Maso-Beziehung im Biker-Milieu zwischen zwei völlig unterschiedlichen Männern: dem schüchternen Colin, gespielt von Harry Melling, der als Dudley Dursley in den „Harry Potter“-Filmen bekannt wurde, und dem deutlich älteren Biker Ray, verkörpert vom schwedischen Frauenschwarm Alexander Skarsgård. Der Film erhielt viel Beifall beim Filmfestival in Cannes, Regisseur Harry Lighton wurde dort für sein Drehbuch ausgezeichnet. Wie funktionieren Beziehungen, die von Dominanz und devoter Hingabe geprägt sind? Bei der Premiere in Berlin hat „kinokino“ Interviews mit den Hauptdarstellern Harry Melling und Alexander Skarsgård sowie mit Regisseur Harry Lighton geführt.
Außerdem in „kinokino“:
- Ein Besuch bei den Dreharbeiten zu „Zoma“. In dem Justizdrama mit Leonie Benesch erzählt Regisseur Alireza Golafshan, was passiert, wenn KI die ärztliche Beratung übernimmt und eine Tragödie auslöst.
- der Film „Kokuho - Meister des Kabuki“, ein episches Drama über zwei Halbbrüder, die sich im traditionellen Kabuki-Theater nach oben kämpfen. Mit 14 Millionen Besuchern ist dieser Film der erfolgreichste japanische Film aller Zeiten.
Hinweis
Weitere Informationen auf der kinokino-Homepage, regelmäßig in der
BR24-App br24.de und immer webfirst in der ARD Mediathek und auf 3sat.de
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Top-Spielfilm am 26.03.
Spielfilm
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James Bond 007 - Man lebt nur zweimal