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Was haben Polopferde aus Buenos Aires, Schweine auf einem Bauernhof bei München und eine revolutionäre Krebstherapie aus Heidelberg gemeinsam? Bei allen dreien wurde das Erbgut verändert - mit Crispr-Cas9, der sogenannten Genschere. Doch welche Türen öffnet die sogenannte «Gen-Editierung»?
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«NZZ Format» reist bis in die argentinische Pampa, um die ersten Gen-editierten Polopferde der Geschichte zu besuchen. In Heidelberg treffen wir einen Shootingstar der Medizin, der mit Gen-editierten Immunzellen an einer Therapie arbeitet, welche die Krebsbehandlung grundlegend verändern könnte. Und auf einem Bauernhof bei München sehen wir Gen-editierte Schweine, die bald eine Lösung für alle Menschen sein könnten, die weltweit auf ein Spenderherz warten.
2020 erhielten zwei Wissenschaftlerinnen den Nobelpreis für Chemie für diese revolutionäre Entdeckung. Doch auch die Risiken der Gen-Editierung sind gross. Wie gelingt die Balance zwischen wissenschaftlichem Fortschritt, ethischer Verantwortung und gesellschaftlicher Kontrolle? Ist Crispr-Cas9 der Anfang vom Ende des Lebens, so wie wir es bis jetzt kennen?
Ein Film von German Kral.
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