Wiener Parks (2/2) - Grüne Oasen am Rand der Stadt

Österreich, 2019
bis 05:05
Dokumentation
  • Untertitel
  • 20260325042000
VPS 04:20

Im Bild: Ingrid Wendl, ehem. Eiskunstläuferin, erklärt, was der Teich im Stadtpark mit Frauenemanzipation zu tun hat und legt sich mit Georg Kreislers Bild der "Tauben vergiftenden Alten" an.


Bildauswahl:


Bild 1

Im Bild: Ingrid Wendl, ehem. Eiskunstläuferin, erklärt, was der Teich im Stadtpark mit Frauenemanzipation zu tun hat und legt sich mit Georg Kreislers Bild der "Tauben vergiftenden Alten" an.


Bild 2

Im Bild: Arik Brauer, Maler und Musiker, erzählt von Lausbubenstreichen im Märzpark der 1930er Jahre und seinem Kampf um das unberührte Grün im Sternwartepark der 1970er, der zur allerersten Volksbefragung in Wien geführt hat.


Bild 3

Im Bild: Alf Krauliz, Musiker der Band Misthaufen, hinterfragt die "Benimmregeln" im Park anhand eines Schlagers aus den 1970er Jahren und erinnert sich mit Wehmut an die "Zwangsausflüge ins Grüne" seiner Kindheit.


Bild 4

Erbe Österreich


Bild 5

Im Bild: Im Helmut Zilk Park trifft Natur auf Gartengestaltung.


Bild 6

Im Bild: Proschat Madani, TV-Star "Vorstadtweiber", sinniert über das "gemeinsame Alleinsein" im Park und kürt den Türkenschanzpark als hilfreichen Rechercheort für die "Vorstadtweiber".


Bild 7

Im Bild: Lotte Tobisch, Burgtheaterlady, erzählt von den strengen Sesselfrauen, die einst im Stadtpark über das "Schicksal" des nachmittäglichen Mußestündchens entschieden haben und erklärt ihr ambivalentes Verhältnis zum modernen Umgang mit dem "Kulturdenkmal Park".


Bild 8

Im Bild: Der Park als Platz zum Entspannen?


Bild 9

Im Bild: Angelika Kirchschlager zieht die feine Trennlinie zwischen Klischee und wienerischer Authentizität und erinnert sich an die Praterbesuche ihrer Kindheit, wo "querspuckende Zwerge" zum Wochenend-Highlight zählten.


Bild 10

Im Bild: Michael Häupl plaudert über die botanischen Besonderheiten in "seinem Vorgartl", dem Rathausplatz, und gibt zu, dass er als "junger zuagraster Student" die Parkkultur der Wienerinnen und Wiener lange nicht begreifen konnte.


Bild 11

Im Bild: Aber auch als beliebter Ort für Leibesübungen.


Bild 12

Im Bild: Roland Neuwirth von Extremschrammeln sucht im Park vergeblich nach der großen Freiheit und erklärt, wie man eine "endlose Ameisenleiter" bauen kann und wo es im Prater "Elefantenfriedhöfe" gibt.

Themen

    Details

    Neben jenen Parks, die das alte Glacis ersetzten, gab es auch noch die Grünzonen am Rand der Stadt, die sich zum Teil noch länger der Beliebtheit bei der Bevölkerung erfreuten. Neben dem Prater, der ja bereits seit Joseph II. für alle Menschen offen war, schätzten die Wienerinnen und Wiener auch das Cottageviertel, die Beserlparks, den Schweizer Garten beim Arsenal und den Schwarzenbergpark. Der zweite Teil über die Wiener Parks zeigt das Werden dieser Grünflächen und ihre Bedeutung für die Menschen, die dort Zerstreuung und inneren Ausgleich gesucht haben. R: Doris Hochmayr

    Hinweis

    Personen

    Regie:Doris Hochmayr

    2 weitere Sendetermine



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