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Michi Schreiber ist erfolgreiche Buchautorin und Affenforscherin. Die 29-Jährige hat ihren Abschluss als Primatologin an der renommierten Oxford Universität gemacht und sich ganz der Arbeit mit Affen in Südafrika verschrieben. Alles wirkt wie eine Bilderbuchgeschichte, bis Michi Schreiber bei einem schweren Autounfall Anfang 2025 ihr Gedächtnis verliert. Jetzt lebt sie wieder in der Eifel und kämpft dafür, nach Afrika zu ihren geliebten Affen zurückzukehren.
Nur Wochen vor ihrem Unfall war Michi Schreiber kurz davor, in Südafrika ihren Lebenstraum wahr werden zu lassen: eine Auffangstation für Affen zu gründen, die verletzt oder im illegalen Tierhandel beschlagnahmt wurden. Und Michi hatte auch schon das passende Grundstück gefunden. Aber dann haben sie und ihr Mann Marc unverschuldet einen Autounfall. Michi erleidet ein Schädel-Hirn-Trauma. Die letzten zwei Jahre ihres Lebens sind wie ausgelöscht, die Erinnerungen weg.
Zurück in ihrer Heimat in der Eifel ist Michi häufig erschöpft, sie hat Migräne, kann sich nicht konzentrieren. Sie ist überfordert und fühlt sich verloren, weil ihr so vieles plötzlich fremd ist. Wird die Affenforscherin es mit Unterstützung ihres Mannes schaffen, wieder in ihr altes Leben zu finden? Kann sie ihren großen Traum doch noch realisieren und ihre eigene Affen-Farm aufbauen?
Für die Reportage „Affenretterin ohne Erinnerung“ hat Autorin Nina Müller-Rositzke das Paar aus der Eifel ein halbes Jahr lang begleitet: von der Reha über den ersten öffentlichen Auftritt bis zu dem Moment, als Michi Schreiber zum ersten Mal nach dem folgenschweren Unfall wieder südafrikanischen Boden betritt.
Hinweis
Personen
| von: | Daniela Fonrobert, Nina Müller-Rositzke |
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