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Wie kann man in Würde altern? Was geschieht, wenn gehörlose Menschen im Alter Hilfe benötigen? «Signes» zeigt ein barrierefreies Spitex-Angebot, ein Wohnprojekt und das Engagement der Gebärdencommunity gegen Isolation. Natasha Ruf begleitet Betroffene und Initiativen.
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Wie gelingt ein selbstbestimmtes Leben im Alter für gehörlose Menschen? Wenn sie Unterstützung brauchen, stellen sich besondere Fragen: Wer kommuniziert in Gebärdensprache? Wer versteht ihre Biografie - geprägt von visueller Kultur, Gemeinschaft und oft auch von Ausgrenzung? Und wie kann verhindert werden, dass gehörlose Menschen im Alter stärker vereinsamen als Hörende?
In der neuen Ausgabe von «Signes» widmet sich Moderatorin Natasha Ruf genau diesen Themen. Sie besucht eine Spitex-Organisation mit Gebärdensprachangebot, die von gehörlosen Fachpersonen aufgebaut wurde, und zeigt, wie Pflege und Betreuung barrierefrei gestaltet werden können - direkt, selbstbestimmt und auf Augenhöhe.
Die Sendung begleitet zudem innovative Wohnprojekte, die in den nächsten Jahren entstehen. Hörende und gehörlose Fachpersonen arbeiten hier zusammen, um gezielt auf die Bedürfnisse älterer gehörloser Menschen einzugehen. Gemeinschaftsräume, visuelle Orientierung und gelebte Gebärdensprache stehen dabei im Zentrum - Inklusion wird konkret angestrebt.
Gleichzeitig beleuchtet «Signes», was die Gebärdencommunity selbst unternimmt, um Isolation im Alter zu verhindern. Vereine, Stammtischangebote und Veranstaltungen in der Gehörlosengemeinschaft spielen eine zentrale Rolle. Denn für viele ist klar: Altern in Würde bedeutet auch, weiterhin Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu bleiben.
Eine Sendung über Selbstbestimmung, Solidarität und neue Wege in der Pflege - aus der Community, für die Community.
Hinweis
Gebärdensprache