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Bundesrat Albert Rösti will, dass der Bau neuer AKW wieder erlaubt sein soll. In der Sendung «Rundschau Talk» erklärt er seinen Kurs, der auf heftigen Widerstand stösst. Auch der künftige Auftrag der SRG sorgt in der Sendung für Zündstoff.
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«Man sieht klar, dass die Versorgungssicherheit die Kernenergie als ein Element braucht.» Das sagt Bundesrat Albert Rösti auf seinem Instagram-Account. Der Schweizer Energieminister zählt zu den Befürwortern der Atomenergie. Seine zentrale Sorge: Die Schweiz könnte in zehn bis zwanzig Jahren zu wenig Strom haben.
Kritik am Atom-Kurs
Doch sein Kurs polarisiert stark. Kritiker erinnern daran, dass sich die Stimmbevölkerung klar gegen neue Atomkraftwerke ausgesprochen hat.
Greenpeace Schweiz übergab dem Parlament kürzlich 23‘000 Unterschriften gegen die Aufhebung des AKW-Neubauverbots - mit der klaren Forderung, den Atomausstieg nicht zu verwässern.
Stagnierende Erneuerbare befeuern die Debatte
Der Streit verschärft sich, weil der Ausbau der erneuerbaren Energien nur langsam vorankommt. So stecken etwa wichtige Wasser- und Windkraftprojekte in langwierigen Bewilligungsverfahren fest.
Wie weiter mit der SRG?
Die «200-Franken-Initiative» wurde vom Stimmvolk deutlich abgelehnt. Doch nun folgt die Debatte um den neuen SRG-Leistungsauftrag. Medienminister Rösti kündigt an, die Konzession zu schärfen und den Auftrag der SRG klarer zu definieren. Muss sich die SRG bald im Sport und in der Unterhaltung einschränken?
Antworten im «Rundschau Talk».
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| Moderator: | Gion-Duri Vincenz, Franziska Ramser |
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