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Stellen KünstlerInnen ihre Arbeiten in den öffentlichen Raum, verlassen sie das geschützte Terrain von Galerien und Museen. Sie setzen sich der Kritik auch jener Öffentlichkeit aus, die primär nicht an Kunst interessiert ist. Dies führt bisweilen zu heftigen Kontroversen und nicht selten zu offener Ablehnung. Auf diese Weise gelingt es allerdings, die Öffentlichkeit mit kritischen Positionen, unkonventionellen Ansichten und bisher unbekannten Gestaltungsmöglichkeiten unmittelbar zu konfrontieren. Regisseur Martin Vogg besucht in dieser TV-Doku Künstlerinnen und Künstler und spricht mit ihnen über ihre Projekte im öffentlichen Raum. Zu Wort kommen aber vor allem die Nutzer des öffentlichen Raumes - Anrainer und Passanten. Sie sind es, die mit dem eigens geschaffenen Kunstwerk längerfristig konfrontiert sind. Gleichzeitig stellt der Regisseur die Frage, warum sich vor allem Gemeinden am Land, öffentliche Stellen oder Bauträger für Kunst im öffentlichen Raum entscheiden. Geschieht das, weil es Verantwortlichen ein echtes Anliegen ist, Menschen mit zeitgenössischer Kunst zu konfrontieren, oder wollen sie pure „Behübschung“? Geht es um bloße Dekoration, die nur aus Trögen mit Blumen bestehen darf oder rührt es tatsächlich daher, dass Kunstprojekte aus Kulturbudgets gefördert werden?
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