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Regelmäßig kommt es in den großen Haftanstalten in Rom, Mailand und Neapel zu Aufständen. Denn Italiens Gefängnisse sind massiv überfüllt, die Zustände katastrophal. Im Schnitt nimmt sich alle drei Tage ein Häftling das Leben. 2025 waren erstmals nicht nur die Gefängnisse für Erwachsene überfüllt, sondern auch die Jugendhaftanstalten. Die rechte Regierung Giorgia Melonis verfolgt eine harte Law-and-Order-Politik, hat neue Straftatbestände eingeführt und das Strafmaß für bestehende Delikte erhöht. Fachleute kritisieren, die Gefängnisse dienten weniger dem Strafvollzug als vielmehr der Verwahrung und dem Verbergen anders nicht lösbarer sozialer Probleme. Korrespondentin Verena Schälter versucht, einen Einblick in die Welt hinter den Gefängnismauern zu gewinnen. Sie trifft jugendliche Straftäter, spricht mit Menschen, deren Angehörige sich in Haft das Leben genommen haben, und begleitet einen Gefängnispfarrer, der für bessere Zustände kämpft.
Hinweis
Personen
| Redaktion: | Judith Schacht |
| von: | Verena Schälter, Alessandra Molinari |
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