Bildauswahl:
Themen
Details
Sushi überall - einst teures Gourmet-Essen für Gutverdienende - ist heute ein weltweites Fastfood-Phänomen. Egal ob im Asia-Imbiss oder aus dem Supermarktregal in der To-Go-Box: Sushi gilt als trendy, kalorienarm, gesund - und erschwinglich. Doch der riesige Hunger auf Sushi bringt auch Probleme mit sich. Die „ARD-Story“ begibt sich auf eine Spurensuche entlang der Lieferketten von Lachs und Thunfisch, den beliebtesten Sushi Zutaten. Woher kommt all der frische Fisch in rauen Mengen? Was bedeutet die große Nachfrage für Natur und Umwelt - und für die Menschen, die dort leben, wo der Fisch gefangen oder gezüchtet wird?
Die filmische Reise führt entlang umkämpfter Fanggründe für Thunfisch im Indischen Ozean und riesigen Aqua-Zuchten für Lachs in Nordeuropa, bishin zu gigantischen Fabriken der Fischindustrie. In der Nähe von Danzig etwa werden täglich 115.000 Sushi-Boxen produziert, das sind rund 23 Tonnen Fertig-Sushi auch für deutsche Supermärkte.
Der für Sushi besonders beliebte Gelbflossen-Thunfisch ist inzwischen vom Aussterben bedroht. Fischereiexperte Philipp Kanstinger von der Naturschutzorganisation WWF rät deshalb zu kritischem Konsum, denn: „Richtig nachhaltigen Gelflossenthunfisch gibt es so gut wie gar nicht“. Überfischung durch aggressive Fangmethoden, aber auch Massentierhaltung und moderne Arbeitssklaverei sind die Schattenseiten des großen Sushi-Hungers.
Hinweis
Personen
| Redaktion: | Martin Suckow |
| von: | Christian Jentzsch |
Top-Spielfilm am 18.02.
Spielfilm
Auf einer Brücke in Paris liest die reiche und selbstbewusste Frédérique die obdachlose Straßenkünstlerin Why auf. Zu ihrer eigenen Überraschung entwickelt Frédérique eine wachsende Zuneigung zu der undurchdringlichen Why; als die sich in den Architekten Paul verliebt, nimmt das Ganze eine dramatische Wendung. Krimi-Klassiker von Claude Chabrol.Die wohlhabende Frédérique liest auf einer...
Zwei Freundinnen