Jan Ullrich: Topleistung trotz Depression

Deutschland, 2026
bis 04:35
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260310040500
VPS 04:05

Psychologe Leon Windscheid (r.) spricht mit Prof. Ulrich Hegerl (l.), Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention, über die verschiedenen Gesichter von Depression.


Bildauswahl:


Bild 1

Psychologe Leon Windscheid (r.) spricht mit Prof. Ulrich Hegerl (l.), Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention, über die verschiedenen Gesichter von Depression.


Bild 2

Psychologe Leon Windscheid spricht mit Psychologin Prof. Eva-Lotta Brakemeier von der Universität Greifswald darüber, warum manche Menschen ihre Traurigkeit oder Leere besonders gut verstecken können.


Bild 3

Der ehemalige Radrennprofi Jan Ullrich (r.) spricht mit Psychologe Leon Windscheid (l.) über seine psychischen Tiefpunkte und wie er es wieder raus geschafft hat.


Bild 4

Der ehemalige Radrennprofi Jan Ullrich (l.) spricht mit Psychologe Leon Windscheid (r.) über seine Depression und berichtet, dass er viel zu lange gewartet hat, bis er sich Hilfe holte.


Bild 5

Psychologe Leon Windscheid (l.) und der ehemalige Radrennprofi Jan Ullrich (r.) auf einer gemeinsamen Fahrradtour.


Bild 6

Prof. Eva-Lotta Brakemeier, Leiterin des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Greifswald und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.


Bild 7

Psychiater Prof. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention

Themen

    Details

    Depression hat viele Gesichter: Manche Menschen funktionieren nach außen perfekt, sind innerlich aber leer. „Terra Xplore“ fragt, was hinter der sogenannten hochfunktionalen Depression steckt. Psychologe Leon Windscheid trifft den ehemaligen Radprofi Jan Ullrich. Der Tour-de-France-Sieger erzählt von Leistungsdruck, dem Absturz nach der Karriere und warum er zu lange wartete, sich Hilfe zu holen. Heute spricht er offen über seine Depressionen. Einige Betroffene können ihre Traurigkeit oder innere Leere besonders gut verbergen. Die Ursachen liegen oft in der eigenen Biografie: Wer früh lernt, immer stark zu sein, übersieht eigene Gefühle, erklärt Psychologin Prof. Eva-Lotta Brakemeier von der Universität Greifswald. Im Netz zirkulieren Begriffe wie Smiling Depression oder hochfunktionale Depression, die Betroffene beschreiben, aber keine offiziellen Diagnosen darstellen. Von Prof. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention, erfährt Leon Windscheid, wie solche Zuschreibungen wissenschaftlich einzuordnen sind, warum sie zugleich helfen und schaden können. Und weshalb Aufklärung wichtig ist, um Depressionen früher zu erkennen und offen darüber zu sprechen. Das Ziel: viel Verständnis für Betroffene und weniger Stigmatisierung zu erreichen.

    Hinweis

    Personen

    Moderator:Leon Windscheid


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