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Das Album „Golden Years“ beginnt mit einem Abschied, der keiner ist. „Weine nicht, ich bitte dich“, singt Dirk von Lowtzow. Kein Abschied ist für immer. Oder doch? Tocotronic geht es in immer weiter verfeinerter Weise um die Selbstwidersprüche unserer Existenz. Zur 75. Ausgabe der Berlinale feiert Tocotronic den Antritt ihres vierten Jahrzehnts als Band im Berliner Columbia Theater.
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Tocotronic gehören zu den erfolgreichsten und prägendsten deutschsprachigen Rockbands der vergangenen Jahrzehnte. Wie nur wenige andere Bands ihrer Generation vermögen Tocotronic es, politische Statements und philosophische Reflexionen, die Erkundungen des Selbst und der Welt drumherum miteinander zu verbinden. Auch musikalisch haben sie zu einer ganz eigenen Sprache gefunden. „Golden Years“ ist das vierzehnte Album in Tocotronics dreißigjährigen Geschichte. Es erzählt vom Unterwegssein, von der Sehnsucht nach einem Zuhause und davon, wie man auch in finsterer Zeit Trost finden kann.
Das Konzert im Berliner Columbia Theater zeigt eine Band, die sich immer wieder zu erneuern und gleichermaßen bei sich selbst zu bleiben verstand: erkennbar in der Veränderung. Vielleicht ist dies ein Grund, warum die Musik von Tocotronic nach all dieser Zeit und gerade in unserer unbehaglichen Gegenwart immer noch und immer wieder so viel Glück und so viel Trost zu spenden vermag.
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