Evelina Marmon übergibt ihr Baby an Amelia Dyer. Die Pflegemutter verspricht, das Kind für einen ansehnlichen Geldbetrag gut zu versorgen.
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Evelina Marmon übergibt ihr Baby an Amelia Dyer. Die Pflegemutter verspricht, das Kind für einen ansehnlichen Geldbetrag gut zu versorgen.

Die Übergabe unehelicher Kinder an eine Pflegemutter erfolgt häufig an konspirativen Orten. Aber nicht alle Baby-Farmen sind seriöse Einrichtungen.

Amelia Dyer betreibt eine sogenannte Baby-Farm: Gegen eine einmalige Zahlung versorgt sie Pflegekinder. Nun gerät sie in Verdacht, mehrere Säuglinge getötet zu haben.

Im viktorianischen England bleibt unverheirateten Müttern wie Evelina Marmon häufig nur eine Wahl: ihr Baby abzugeben - in der Hoffnung, dem Kind so eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
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London 1896: Eine alleinstehende Frau kann ihr neugeborenes Kind nicht versorgen und gibt es an eine Pflegemutter ab. Wenig später wird in der Themse eine Säuglingsleiche gefunden. Ein Arzt stellt fest: Das Kind wurde erdrosselt. Und in den folgenden Wochen findet die Polizei am Ufer des Flusses die Leichen dreier weiterer Babys. Die Spur führt zu einer Frau namens Amelia Dyer. Die ehemalige Krankenschwester betreibt eine sogenannte Baby-Farm. Pflegemütter sind die Rettung vieler alleinstehender Mütter, die im viktorianischen London als ausgestoßen gelten und keinerlei staatliche Hilfe erhalten. Die professionelle Pflegemutter verspricht, sich für einen ansehnlichen Betrag um das Wohlergehen des Kindes zu kümmern. Es soll bessere Zukunftschancen erhalten. Doch die Ermittlungen der Polizei legen einen Kriminalfall offen, der das ganze Land schockiert: Offenbar hat Amelia Dyer viele der ihr anvertrauten Kinder getötet, um neue Säuglinge anzunehmen - und dafür zu kassieren. Womöglich hat sie Hunderte Kleinkinder auf dem Gewissen. Die Reihe „Murderous History“ begibt sich auf die geschichtlichen Spuren der Kriminalistik und beleuchtet spektakuläre Mordfälle im Spiegel der Gesellschaft jener Zeit.
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Top-Spielfilm am 16.03.
Spielfilm
In einer französischen Kleinstadt führen Lucienne und Pierre eine geheime Liebesbeziehung. Um diese ungestört ausleben zu können, ermorden sie ihre Ehepartner. Aber als Konsequenz ihrer Tat wird es ihnen erst recht unmöglich, sich zu treffen. Claude Chabrol geht in „Blutige Hochzeit“ (1970) der Frage nach, weshalb Menschen lieber einen Mord begehen, als zu ihren Gefühlen zu stehen.In...
Blutige Hochzeit