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Kurt Diemberger, der einzig lebende Erstbesteiger von zwei Achttausendern, wird am 16. März 94 Jahre alt. Zu seinem Geburtstag porträtiert „Bergwelten“ den Ausnahmealpinisten. Das Leben des legendären Bergsteigers, Filmemachers und Autors ist geprägt von einzigartigen Erfolgen und einer unfassbaren Tragödie am K2, im schwarzen Sommer 1986. Ein Ereignis, das sich heuer bereits zum 40. Mal jährt. Diemberger, der damals selbst enge Wegbegleiter verlor, überlebt dieses Unglück nur knapp.
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Kurt Diemberger, der einzig lebende Erstbesteiger von zwei Achttausendern, wird am 16. März 94 Jahre alt. Zu seinem Geburtstag porträtiert „Bergwelten“ den Ausnahmealpinisten. Der schwarze Sommer 1986 am K2 markiert den dunkelsten Einschnitt im Leben von Kurt Diemberger. Innerhalb weniger Tage verlieren am „Berg der Berge“ 13 Alpinisten ihr Leben. Eine Gruppe internationaler Bergsteiger, unter ihnen die Österreicher Alfred Imitzer, Hannes Wieser, Willi Bauer und Kurt Diemberger, gerät auf über 8.000 Metern in einen mehrtägigen Sturm. Orkanartige Winde, extremer Schneefall, bittere Kälte, keine Nahrung, kein Gas, kaum Wasser. Die Bergsteiger warten tagelang im höchsten Lager auf eine Wetterbesserung, die nicht kommt.Julie Tullis, Diembergers Lebens- und Seilpartnerin, stirbt in der Nacht auf 6. August. Wenige Tage später brechen die Überlebenden zum Abstieg auf - geschwächt, dehydriert, halb bewusstlos. Entscheidungen müssen getroffen werden, für die es keine richtigen Antworten gibt. Alan Rouse bleibt zurück und stirbt. Alfred Imitzer und Hannes Wieser brechen nur wenige Meter unterhalb des Lagers zusammen und können nicht mehr gerettet werden. Auch die polnische Bergsteigerin Dobroslawa Miodowicz-Wolf kehrt nicht zurück. Am Ende überleben nur zwei: Willi Bauer und Kurt Diemberger - beide schwer gezeichnet, mit erfrorenen Fingern und Zehen, körperlich und seelisch für ihr Leben gezeichnet.
Hinweis
Personen
| Kamera: | Marvin Salmina, Helmut Putz, Johannes Stelzl, Robert Neumeyer, Andreas Frei |
| Moderator: | Hans Kammerlander |
| Redaktion: | Martin Sochor |