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Fast 200 Bauernhöfe verschwinden jede Woche in Frankreich, vor allem auch deshalb, weil viele Landwirte in den Ruhestand gehen. Wer soll ihre Nachfolge antreten? Viele Kinder dieser Landwirte winken lieber ab: zu viel Arbeit. Aber es wachsen auch junge Leute nach, die Lust haben, die alten Höfe zu übernehmen. Manche von ihnen stammen nicht einmal aus Bauernfamilien.
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„Re:“ begleitet in Aveyron zwei junge Paare, eines bereitet sich noch darauf vor, einen alten Hof zu übernehmen: Woher soll man das Geld nehmen, das man braucht, um den Betrieb zu kaufen? Wie kann man Privat- und Berufsleben miteinander verbinden? Für Sylvain und Sarah, beide gerade über 30 und nahe Paris, besteht die Herausforderung erst einmal darin, sich mit dem alten Hofbesitzer Jean-Claude über den Preis der Maschinen und des Viehs zu einigen.
Das zweite Paar hat seinen Traum schon verwirklicht: Jessica und Loïc sind Mitte 20, sie haben sich verschuldet, um eine Milchschafzucht zu übernehmen. „Re:“ begleitet sie in schwierigen Stunden auf dem Hof. Mitten in der Zeit, in der die neuen Lämmer geboren werden, müssen sie Tag und Nacht wachen - vor allem Jessica, die gerade selbst Mutter von Zwillingen geworden ist.
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