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Ursula Erber stammt aus einer alteingesessenen Münchner Künstlerfamilie. Sie wird Schauspielerin und steht bald unter der Regie des großen Gustav Gründgens auf der Bühne. Dass sie einmal Volksschauspielerin werden und täglich in tiefstem Bairisch eine grantige Uroma in der BR-Erfolgsserie „Dahoam is Dahoam“ geben würde, hätte sie nie gedacht.
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Ursula Erber stammt aus einer alten Münchner Künstlerfamilie. Sie studiert Schauspiel an der Otto Falckenberg-Schule und bekommt bald ein Engagement am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Dort heiratet sie und wird mit 22 Mutter, tritt aber weiterhin auf. Nach anfänglichen Erfolgen merkt sie, dass sie unter dem Intendanten Gustav Gründgens künstlerisch nicht weiterkommt und beginnt eine Ochsentour durch kleinere Theater. Doch ihre Ehe scheitert, und als Tochter Ruth schulpflichtig wird, kann sich Ursula alleine nicht ausreichend um sie kümmern. Sie gibt das Kind in die Obhut ihrer Mutter in München - eine Entscheidung, die sie bis heute bereut. Nach einer zweiten gescheiterten Ehe begibt sie sich auf eine lange Theater-Tournée durch Nord- und Südamerika. Politisiert durch ihre Erfahrungen dort, kehrt sie nach München zurück, engagiert sich in Bürgerinitiativen und kandidiert für den Gemeinderat in Gauting. Und sie heiratet zum dritten Mal: den Lateinlehrer ihrer Tochter. Eine Ehe, die über vierzig Jahre hält - bis zum Tod ihres Mannes 2017. Seit 2007 steht sie als „Uri“ beziehungsweise „Theres Brunner“ in der BR-Erfolgsserie „Dahoam is Dahoam“ vor der Kamera. Ihre Zuschauer glauben, die grantelnde Uroma genau zu kennen, aber wie die heute 91-Jährige wirklich ist, wissen nur wenige.
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