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1944 hat Joan Hinton ihr Physikstudium abgeschlossen. Die 23-Jährige wird für das streng geheime „Manhattan-Projekt“ in Los Alamos angeworben.
Dort ist sie als eine der wenigen Wissenschaftlerinnen im Team von Enrico Fermi und Robert Oppenheimer an der Entwicklung des weltweit ersten Kernreaktors beteiligt. Am 16. Juli 1945 beobachtet sie den ersten Atomwaffenversuch, den Trinity-Test.
Der junge Soldat Frantz Fanon riskiert sein Leben im Kampf um die Befreiung des Elsass. Gleichzeitig ist er in der Armee immer wieder rassistischer Diskriminierung ausgesetzt. Das lässt ihn zunehmend zweifeln, ob er wirklich auf der richtigen Seite steht. Europa wird von den deutschen Besatzern befreit, und der Zweite Weltkrieg endet in Europa im Mai 1945.
Die überzeugte Nationalsozialistin Hedwig Höß flieht mit ihrer Familie vor den sowjetischen Truppen nach Norddeutschland. Als die Briten sie dort schließlich gefangen nehmen, muss sie sich zwischen ihren Kindern und ihrem Mann entscheiden. Wen wird sie verraten und an die verhassten Feinde ausliefern?
Zur selben Zeit beenden die Amerikaner den Weltkrieg im Pazifik mit dem Einsatz der Atombomben „Little Boy“ in Hiroshima und „Fat Man“ in Nagasaki. Die Welt ist erschüttert. Auch Joan Hinton gerät darüber in tiefe Zweifel: Der Krieg ist vorüber - doch zu welchem Preis?
Sechs Menschen, ihre Träume und ihre Kämpfe: Die dokumentarische Drama-Serie erzählt reale Schicksale und folgt den Lebenswegen unter anderen von Wernher von Braun, Nikita Chruschtschow und Golda Meir. Als Kombination aus aufwendigen Spielszenen, Augenzeugenberichten und Archivmaterial dokumentiert die Serie die Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er-Jahre, die Epoche der Spaltung der Welt in Ost und West und der beginnenden Dekolonialisierung.
Hinweis
Personen
Schauspieler: Rolle | Wernher von Braun Joan Hinton Golda Meir Hedwig Höß |
| Regie: | Olga Chajdas, Frank Devos |
| Drehbuch: | Jan Peter |
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