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Jasmin Gerat, SchauspielerinJasmin Gerats Karriere beginnt bereits als Teenager, als sie die Wahl zum „Bravo Girl“ gewinnt. Schon kurz darauf moderiert sie insbesondere im Musikfernsehen ein Format nach dem nächsten. Seit Mitte der 1990er-Jahre ist die Berlinerin auch als Schauspielerin erfolgreich und in Kinohits wie „Zweiohrküken“ oder „Kokowääh“ genauso zu sehen wie in der gefeierten Serie „Tage, die es nicht gab“. Seit 2020 spielt die Schauspielerin in der ARD-Produktion „Kroatien-Krimi“ die Rolle der Stascha Novak. In der Küstenstadt Split und auf den nahen Adriainseln löst sie als Kommissarin komplexe Fälle. An die Action-Szenen geht die 47-Jährige mit großem Ehrgeiz heran. „Mein Anspruch ist es, dass es bestmöglich und authentisch aussieht und dabei fällt es mir manchmal nicht leicht, meine Energie zu drosseln.“ Wie viel Action in den neuen Fällen zu sehen ist, warum der Drehort Kroatien für sie eine besondere Bedeutung hat und wieso sie sagt, immer noch auf der Suche nach Balance zu sein, erklärt Jasmin Gerat in der „NDR Talk Show“.Katja Dederichs, achtfache MutterDie Geburtenrate liegt in Deutschland bei 1,35 Kindern pro Frau, Katja Dederichs überschreitet diesen Schnitt um ein Vielfaches, denn sie hat acht Kinder zur Welt gebracht. Zwischen sieben und 21 Jahren sind sie heute alt und leben in Euskirchen bei Köln. Neben der Leitung und Organisation ihres „Familienunternehmens“ ist Katja Dederichs Social-Media-Star. Millionen Followerinnen und Follower auf YouTube, Instagram und TikTok folgen ihrem „Mamiversum“ und hören ihren beliebten Podcast „Muttersöhnchen“, den sie mit ihrem Sohn Noel betreibt. Immer wieder zeigt sie, wie viel Spaß das Leben als Großfamilie machen kann. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben: „Für Stress hab ich keine Zeit“. Hier schildert sie, wie sie bei Terminchaos, Wäschebergen und Diskussionen um Bildschirmzeit die Nerven bewahrt und ihren unerschütterlichen Humor nicht verliert. Welchen Stellenwert für sie der Muttertag hat und wie sich das Mutterbild weiterentwickelt hat, erzählt Katja Dederichs in der „NDR Talk Show“.ChrisTine Urspruch, Schauspielerin, und Tochter Lilo UrspruchDiese zwei sind ein unzertrennliches Mutter-Tochter-Duo: ChrisTine Urspruch und ihre Tochter Lilo Urspruch. Als Lilo 2004 geboren wird, ist ihre Mutter schon erfolgreiche Schauspielerin, blickt heute auf unzählige Rollen zurück: als Koboldfigur in „Das Sams“, Kinderärztin „Dr. Klein“, Anwältin in „Einspruch, Schatz!“ oder rechtsmedizinische Assistentin im Münsteraner „Tatort“. Auch Lilo liebt den Beruf der Schauspielerei, hat sogar schon zusammen mit ihrer Mutter vor der Kamera gestanden. „Ich weiß bis heute nicht, wer aufgeregter war, Lilo oder ich“, so ChrisTine Urspruch. Die 55-Jährige spricht über alles offen mit ihrer Tochter, auch über ihre Körpergröße - sie ist 1,32 Meter groß. Für ihre Tochter Lilo, die 1,64 Meter misst, eine Selbstverständlichkeit. „Ich höre immer mal wieder, dass, wenn ich mit meiner Mutter unterwegs bin, kleinere Kinder rufen, guck mal, da ist eine kleine Frau. Aber bei mir und meinen Freunden war das nie Thema.“ In der „NDR Talk Show“ werden die beiden über ihr besonderes Verhältnis sprechen, wer was von wem lernen kann und wie sie den Muttertag zelebrieren.August Zirner, SchauspielerDer Schauspieler August Zirner kommt als Sohn österreichischer Emigranten jüdischer Herkunft in den USA zur Welt und wächst dort auf. Nach der Schule geht er zurück in die alte Heimat der Familie und studiert Schauspiel in Wien. Seit fast 40 Jahren gehört er nun hierzulande zu einem der meistbeschäftigsten Theater- und Filmschauspieler. Im Januar 2026 hat der Vater von vier erwachsenen Kindern seinen 70. Geburtstag gefeiert. Am 7. Mai startet der Kinofilm „Der verlorene Mann“, eine Geschichte über Liebe und Freundschaft, über das Vergessen und das Erinnern. August Zirner spielt darin zusammen mit Dagmar Manzel ein Ehepaar, vor dessen Tür plötzlich der demenzkranke Exmann, gespielt von Harald Krassnitzer, steht. In der „NDR Talk Show“ erzählt August Zirner über seine amerikanischen Wurzeln und seine kreative Familie.Ricardo Lange, IntensivpflegerWährend der Corona-Pandemie wird er durch eine Bundespressekonferenz mit Jens Spahn - damaliger Bundesminister für Gesundheit - deutschlandweit bekannt: Intensivpfleger Ricardo Lange. Eindrucksvoll erzählt er da von dem Krankenhausalltag und schildert die schwierige Situation des Pflegepersonals. Auf Social Media und in seinem Buch „Intensiv“ kritisiert er immer wieder das Gesundheitssystem, in einer Kolumne der „Süddeutschen Zeitung“ beschreibt er nun seinen Berufsalltag zwischen Leben und Tod. Kämpfen hat er gelernt, denn er ist aufgewachsen in Berlin-Hellersdorf, in den 1990er-Jahren ein hartes Pflaster. Damals betreibt er Kampfsport, Bodybuilding und arbeitet zeitweise bei der Polizei. Dann macht er eine Ausbildung zum Pfleger und findet hier seine Berufung. Kraft braucht er auch für seinen Alltag auf der Intensivstation - physische und mentale. Der Vater von drei Töchtern arbeitet heute in verschiedenen Berliner Kliniken. Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai erzählt Ricardo Lange in der „NDR Talk Show“, wie sich sein Leben und die Situation von Pflegepersonal seit seinem Besuch bei der Bundespressekonferenz verändert hat.
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Personen
| Moderator: | Steven Gätjen, Bettina Tietjen |
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