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Selbsternannte Alpha-Männer fluten Social Media, und der mächtigste Mann der Welt hat ein überdimensionales Ego. Was macht das eigentlich mit dem Selbstverständnis junger Männer? Der Ruf des Mannes hat gelitten. Zu Recht? Künstler und Schriftsteller zeigen längst positive Rollenbilder für die Männer von morgen.
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„Man wird nicht als Mann geboren, sondern zum Mann gemacht. Wie muss ich, wie darf ich als Mann sein?“ - die Manosphere auf Social Media schürt frauenfeindliche Fantasien. Viele junge Männer sind verunsichert: Waren sie nicht längst dabei, feministisch zu sein?
In seinem Buch „Alpha Boys“ wirft Comedian und Podcaster Aurel Mertz einen satirischen Blick auf die neue Hypermaskulinität. Für seine Recherchen reiste er bis nach Asien in ein Männer-Camp.
Warum ist der Ruf von Männern so schlecht? Liegt es auch daran, dass ihre sensible Seite zu wenig dargestellt wird? Für den deutschen Künstler Norbert Bisky ist das so. Seine Porträts zeigen irritierte Männer - stark und fragil. Denn der Druck ist hoch: Frauen holen in Bildung und Erwerbsarbeit auf.
Prekäre Verhältnisse kennt auch Schriftsteller Michael Pedersen in Schottland. Er weiß um den Kampf der Working-Class-Boys, die sich wie Loser fühlen und sich nicht mehr an der Männlichkeit der Väter orientieren können. Für ihn geht es um die Frage, wie Männer durch Emotionen und Verbundenheit ein besseres Leben führen können.
Wie können Jungs davor bewahrt werden, wütende Männer zu werden? Das beschäftigt Feminist und Autor Fikri An?l Alt?nta?. In Workshops sucht er mit Schülern und Männern Vorbilder jenseits der Manosphere. In seinen Romanen verbindet er das mit der eigenen Biografie. Als türkisch-deutscher Junge aufgewachsen, hat er sich von der Rolle des eigenen Vaters ablösen und neue Modelle von Männlichkeit finden müssen.
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Top-Spielfilm am 29.03.
Spielfilm
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